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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 15:43 Uhr

Rätsel mit Pfiff – die Lösung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 14:15 Uhr

Ein Vergehen der verteidigenden Mannschaft, eine daraus ungenutzte, vergebene Torchance für die angreifende Mannschaft, die dann aber Freistoß reklamiert – das ist eine Situation, in der Fußball-Schiedsrichter gefordert ist, für Klarheit zu sorgen. Mit der Frage der Vorteilsbestimmung beschäftigt sich die Frage, die Schiedsrichter Heinz Werner in der Sonnabendausgabe gestellt hat.

Hier noch einmal die Frage: „Nach einem Einwurf gelangt der Ball vom einwerfenden Abwehrspieler direkt zu seinem Torwart. Als der Torwart den Ball aufspringen lässt und dann versucht, ihn mit der Brust anzunehmen, berührt er ihn mit der Hand. Es gelingt jedoch dem Angreifer, den abspringenden Ball unter Kontrolle zu bringen. Im Anschluss daran verfehlt er jedoch freistehend das Tor, der Ball landet im Toraus. Wie muss der Schiedsrichter entscheiden?“

Heinz Werner gibt die Antwort: „Das unsportliche Verhalten des Torwarts müsste normalerweise mit einem indirekten Freistoß am Ort der Ballberührung bestraft werden. Da sich aus dem Fehlverhalten des Torwarts eine Torchance für die angreifende Mannschaft ergibt, lässt der Schiedsrichter weiterspielen, er berücksichtigt dabei die Vorteilsregel. Nachdem der Angreifer das Tor verfehlt hat, geht das Spiel wie üblich mit einem Abstoß weiter. Ein nachträglicher Freistoßpfiff ist nicht möglich, wenn die Vorteilsituation abgeschlossen ist. Die Mannschaft hat ihren Vorteil nicht genutzt, darum gibt es jetzt einen Abstoß.

Die Rätsel mit Pfiff erscheinen im Zwei-Wochen-Abstand. Die nächste Folge ist für Sonnabend, dem 5. März, vorgesehen.


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