Pro und Contra : Radeln in der Fußgängerzone

Praktikantin Marie Hübner findet, dass Fahrrad fahren in der Fußgängerzone erlaubt sein sollte. Redakteurin Claudia Resthöft ist strikt dagegen.

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30. Juli 2011, 11:37 Uhr

Marie Hübner (Pro):
Fahrrad fahren in der Fußgängerzone muss nach meiner Meinung generell gestattet werden. Natürlich sollten die Radler es mit der Geschwindigkeit nicht übertreiben, sondern in einer angemessenen Schnelligkeit fahren. Die Fußgänger sollen schließlich nicht umgefahren oder erschreckt werden. Gerade am Durchgang zwischen LMK und Edeka sollten besonders mittags Schüler ihre Räder auch benutzen dürfen, wenn auch langsam. Denn Schüler haben es meist eilig von der Schule weg und nach Hause zu kommen.
Aber Fahrrad fahren hat so viele Vorteile. Es ist gesund und hält fit. Deswegen sollte es Fahrradfahrern auch in der Stadt erlaubt werden. Wenn man nicht wegen jeder Kleinigkeit mit dem Auto in die Stadt fährt, sinkt die Umweltbelastung.
Auch sind Autos viel gefährlicher als Fahrräder.Wenn Autos in der Fußgängerzone fahren dürfen sollten erstrecht Fahrräder erlaubt werden, da sie nicht so groß und gefährlich sind. Bei Autos ist die Gefahr angefahren zu werden größer als bei Fahrrädern.

Claudia Resthöft (Contra):
Haben Sie schon einmal versucht, an einem Sonnabend Vormittag heil durch die Peterstraße zu kommen? Es ist Markt, es ist Wochenende, es ist voll. Das scheint aber einige Fahrradfahrer nicht zu stören. Ohne auf ihre Mitmenschen zu achten, treten sie in die Pedale. Am Schlimmsten sind da oft nicht einmal die Jugendlichen (von denen sollte man sich jedoch unter der Woche tunlichst fern halten. Besonders rund um den Durchgang zwischen Peterstraße und Segenhörn und um die Zeit, wenn die Schule aus ist). Für Fußgänger viel gefährlicher sind Touristen mit ihren schwer bepackten Trekkingrädern.
Bisher haben Ordnungshüter es einfach: „Fahren in der Fußgängerzone ist verboten!“ (Ob die denn in solchen Situationen überhaupt da sind, damit beschäftigen wir uns ein anderes Mal.) In Zukunft aber kann sich jeder ertappte Radler mit einem „Ich dachte, es ist hier erlaubt?!“ herausreden.
Ich bin da eher für alles oder nichts. Und da „alles“ in dieser Situation nicht gut für die Gesundheit der Fußgänger wäre, bleibt nur ein deutliches „nichts“.

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