Quote klettert auf 7,7 Prozent

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Saisonaler Anstieg der Arbeitslosenzahl in der Region

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31. Januar 2018, 11:48 Uhr

Eine „saisonübliche Entwicklung“ bescheinigte die Arbeitsagentur der Arbeitslosigkeit im Januar. Denn im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, waren im ersten Monat des Jahres mehr Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen als im Vormonat. Doch im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit weiter zurückgegangen. Insgesamt waren in Lübeck und Ostholstein 16 602 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 1303 (8,5 Prozent) mehr als im Vormonat und 1018 (5,8 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent an (Vorjahr 8,2 Prozent).

„Die nach dem Jahreswechsel üblichen Entlassungen aus Gastronomie und Handel, der Kündigungstermin zum Quartalsende sowie das Ende befristeter Arbeitsverhältnisse ließen die Arbeitslosigkeit zum Vormonat ansteigen“, sagte Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Lübeck. Erfahrungsgemäß sei spätestens zum Start des Ostergeschäftes wieder ein Rückgang zu erwarten.

Im Kreis Ostholstein waren Ende Januar 6924 Arbeitslose gemeldet, das waren 824 (13,5 Prozent) mehr als im Vormonat und 482 (6,5 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,8 Prozentpunkte zum Vormonat auf 6,7 Prozent (Vorjahr 7,2 Prozent).

Im Südbezirk (Geschäftsstelle Hauptagentur Lübeck und Umgebung) der Agentur für Arbeit Lübeck waren im Januar 10 974 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 627 (6,1 Prozent) gegenüber dem Vormonat an und ging um 585 (5,1 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 7,8 Prozent (Vorjahr 8,3 Prozent).

Im Mittelbezirk (Geschäftsstelle Eutin und Umgebung) waren im Januar 2018 2.958 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 240 (8,8 Prozent) gegenüber dem Vormonat an und ging um 334 (10,1 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent (Vorjahr 7,5 Prozent).

Im Nordbezirk (Geschäftsstelle Oldenburg und Umgebung) waren im Januar 2670 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 436 oder 19,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und ging um 99 oder 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 8,7 Prozent (Vorjahr 9,2 Prozent).

Im Kreisgebiet Plön wurden am Monatsende 3406 Arbeitslose gezählt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Arbeitslosigkeit um 311 (-8,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 5,3 Prozent (Vorjahresmonat 5,7 Prozent). „Die aktuelle Zahl ist der niedrigste Stand der Arbeitslosigkeit in einem Januar im Kreis Plön seit mehr als 30 Jahren“, sagte Peter
Garbrecht, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Kiel.

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