„Queen Elizabeth“ gab sich die Ehre und an Land feierten die Anhänger

Staunen war angesagt:  Im Zeltdorf vor der „Queen Elizabeth“ war nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt,die Besucher konnten sich auch über Großbritannien und die Kreuzfahrten informieren.
Staunen war angesagt: Im Zeltdorf vor der „Queen Elizabeth“ war nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt,die Besucher konnten sich auch über Großbritannien und die Kreuzfahrten informieren.

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12. Juli 2015, 16:05 Uhr

Zuerst kam die „MSC Orchestra“, danach die „Aidacara“, und als letztes lief am frühen Sonnabendmorgen die 294 Meter lange und 32 Meter breite „Queen Elizabeth“ majestätisch in den Kieler Hafen ein. Von St. Petersburg kommend war es zweite Anlauf des Kreuzfahrtriesen, bereits 2012 hatte sich die „Queen Elizabeth“ in der Förde gezeigt.

In der typischen Farbgebung der Cunard-Reederei – schwarzer Rumpf und roter Schornstein – fällt das Schiff auf zwischen den meist in leuchtendem Weiß daherkommenden Kreuzfahrern. Und so säumten nicht nur beim Einlaufen in den Hafen etliche Schiffsenthusiasten, Fotografen und Sehleute die Ufer. Am Ostseekai, wo das Schiff festgemacht hatte, luden die Reederei und der Seehafen Kiel zum „Queens Day“ ein.

Hier konnten sich die Besucher über Großbritannien im Allgemeinen und über Kreuzfahrten im Besonderen informieren. Für das leibliche Wohl war mit Törtchen-Mobil, Fischbar oder dem Feinheimisch-Stand ausreichend gesorgt. Wem das nicht reichte, der konnte sich auch noch, die stählerne „Queen“ im Rücken, ablichten lassen. Und nebenbei lief auch noch der Passagierwechsel: 724 deutschsprachige Passagiere gingen von Bord, 739 schifften sich ein. Insgesamt war die „Queen“ mit einer Kapazität von 2081 Passagieren ausgebucht – das Kreuzfahrtgeschäft boomt weiter. Um 17 Uhr verließ die „Queen Elizabeth“ über die Toppen geflaggt und begleitet von vielen Segelbooten den Hafen Richtung Zeebrugge in Belgien. Und wer sie verpasst haben sollte: Für den 20. August ist der nächste Anlauf in Kiel geplant.

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