Qualmende Schlafmatratze

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17. September 2014, 14:38 Uhr

Eine qualmende Schlafmatratze hat in der Nacht zu gestern die Eutiner Feuerwehrleute zwei Mal aus dem Schlaf geholt. Der erste Alarm erfolgte um 0.39 Uhr, wegen angeblich starker Rauchentwicklung an der Lübschen Koppel rückte die komplette Feuerwehr vom Priwall aus. Tatsächlich qualmte eine Matratze samt Bettzeut, die zwischen zwei Häusern in der Elisabethstraße schräg gegenüber der Einmündung Friedrichstraße lag. Die Herkunft der Matratze bliebt trotz Recherchen der Polizei unklar. Der Eutiner Wehrführer Wolfgang Mevs schildert: „Es könnte sein, dass jemand mit einer brennenden Zigarette im Bett eingeschlafen, wieder wachgeworden ist und die schwelende Matratze ins Freie gebracht hat. Wenn es so war, hat er Glück gehabt.“ Und vermutlich hat er aus dem Fenster eines umliegenden Hauses den Löscharbeiten zugeschaut.

Der Schwelbrand war schnell gelöscht. Vielleicht etwas zu schnell: Um 5.14 Uhr holten die Meldeempfänger erneut die Brandschützer aus dem Schlaf, weil die Matratze noch einmal brannte. Wolfgang Mevs räumt ein, dass man beim ersten Einsatz vielleicht die Matratze nicht gründlich genug gewässert habe und sich ein kleines Glutnest noch einmal zu eine Schwelbrand entwickelt habe. „Beim zweiten Mal mal sind wir aber nur mit einer kleinen Truppe losgefahren.“

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