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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 00:19 Uhr

PSV-Nachwuchs zeigt stattliche Sprünge

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutiner Leichtathleten überzeugen bei den U20-Hallen-Landesmeisterschaften in Hamburg

Mit einem kompletten Medaillensatz konnte Mehrkämpfer Florian Wormeck die Heimreise von den Landesmeisterschaften der U20-Leichtathleten antreten. Bei den zusammen mit Hamburg gewerteten Titelkämpfen in der Halle am Stadtpark überraschte Wormeck mit dem Sieg im Hochsprung, Silber gab es im Stabhochsprung und Bronze im Kugelstoßen. Beim weiblichen Nachwuchs gewann Manou Gomlich im Dreisprung Silber und durch Angelina Gliwitzki (alle PSV Eutin) im Stabhochsprung Bronze.

Florian Wormeck setzte sich im Hochsprung durch. Er floppte in einer fast makellosen Serie im zweiten Versuch über 1,96 Meter. Das PSV-Talent war erst bei 1,81 Metern in den Wettkampf eingestiegen, leistete sich nur bei 1,87 Meter einen Fehlversuch und war der Einzige, der 1,96 Meter überquerte. „Dabei sah es im Training gar nicht so aus“, meinte er. Im Stabhochsprung überquerte Wormeck 4,20 Meter, lief erstmals aus einem längeren Anlauf an und konnte härtere Stäbe springen. „Ich hoffe, dass sich das in der Zukunft noch mehr auszahlt, vielleicht klappt es ja bei den Meisterschaften in der Männerklasse.“ Mit 12,53 Metern im Kugelstoßen war Florian Wormeck ebenso nicht ganz zufrieden wie mit dem fünften Platz im 60-Meter-Hürdenlauf, den er mit 8,82 Sekunden gewann. Am ersten Tag der Titelkämpfe waren alle Sprinter sehr enttäuscht, denn die Zeitmessanlage war – obwohl schon in der
Woche defekt – nicht repariert worden und die Zeiten und Platzierungen wurden zunächst per Handstoppung ermittelt. So erging es auch Hannes Simon (PSV), der zwar den B-Endlauf erreichte, aber mit seiner Zeit von 7,4 Sekunden alles andere als zufrieden war.

In ihrem ersten Dreisprungwettkampf gelang Manou Gomlich (PSV) mit 10,02 Metern gleich ein Satz über die Zehn-Meter-Marke, der ihr die Silbermedaille einbrachte. Sie verfehlte oft den Balken, sonst wäre sogar der Sieg drin gewesen. Im 400-Meter-Lauf wurde sie mit 63,32 Sekunden Vierte und verfehlte Bronze nur um einen Wimpernschlag. Vereinskameradin Angelina Gliwitzki gewann mit 3,10 Metern Bronze mit dem Stab und wurde mit 9,48 Metern Vierte im Kugelstoßen mit dem vier Kilogramm schweren Gerät. Im Hochsprung langte es mit 1,51 Metern zu Platz sieben. Sölvy Neller (PSV) übersprang im Stabhochsprung 2,40 Meter und wurde Achte.

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