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40 Jahre kirchlicher dienst enden : Propst Matthias Petersen geht vom Kirchenschiff

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Propst Matthias Petersen wird am kommenden Sonntag um 15 Uhr mit einem Gottesdienst in Preetz in den Ruhestand verabschiedet

Nach 40 Jahren im kirchlichen Dienst wird Propst Matthias Petersen am Sonntag um 15 Uhr in der Preetzer Stadtkirche in den Ruhestand verabschiedet. Er blickt auf 13 Jahre im Amt des Propstes zuletzt im Kirchenkreis Plön zurück.

Geboren in Erlangen und aufgewachsen am Rhein in Oberkassel bei Bonn lernte er schon als Pfadfinder oder im Posaunenchor lebendige Kirchenarbeit kennen. Es entstand eine „unauslöschliche Liebe“ zum rheinischen Karneval, zu schneebedeckten Bergen oder Nürnberger Bratwürsten. Im Norden entdeckte er seine Liebe zum Meer und zum Segeln mit dem eigenen Segelboot „Methusalem“.

Pfarrstellen als Militärpfarrer in Wuppertal und Bordpfarrer bei der U-Boot-flottille in Kiel, Gemeindepastor in Heikendorf und seit 15. Janur 2001 als Propst des Kirchenkreises Plön gehörten zu seiner Laufbahn. „Wichtig geworden im Lauf der Jahre ist mir die Vision einer freundlichen Kirche der
offenen Türen, die in überzeugender Weise das Vertrauen in unseren freundlichen Gott mit Leben erfüllt“, sagte Matthias Petersen. Eine Kirche, in der Menschen die Ruhe, den Frieden und die Gerechtigkeit Gottes ahnen könnten – eine Wiederentdeckung der Spiritualität.

„Der Einsatz für Frieden und Bewahrung der Schöpfung, die internationale Partnerschaftsarbeit mit den Schwesterkirchen, das Engagement für Flüchtlinge und Asylbewerber und Benachteiligte in unserem eigenen Land sind Arbeitsfelder, die für mich eine ganz besondere Bedeutung haben“, blickte Matthias Petersen zurück. Für ihn sei aber auch wichtig, dass Kirche immer einen Raum gebe, in dem Jugendliche nicht nur den Weg zu Gott, sondern auch zu sich selbst finden.

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erstellt am 25.Aug.2014 | 15:21 Uhr

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