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Prominenter Politik-Besuch auf der Landesgartenschau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Landtagspräsident Schlie pflanzte den „Baum des Jahres 2016“ und Kultusministerin Spoorendonk taufte einen Rhododendron

Das Gelände der Landesgartenschau (LGS) hat Zuwachs bekommen: Mit einer jungen Winterlinde ziert nun auch der „Baum des Jahres 2016“ den historischen Schlossgarten. Gespendet hat das vier Meter hohe Laubbäumchen die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Im Rahmen der feierlichen Pflanzung griff nicht nur der Präsident des schleswig-holsteinischen Landtags Klaus Schlie zum Spaten. Auch die Landesvorsitzende der SDW, Dr. Christel Happach-Kasan, ihr Stellvertreter Johann Böhling, Herzog Christian von Oldenburg, Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz packten mit an. In seinen Grußworten würdigte Klaus Schlie vor allem das ehrenamtliche Engagement der SDW und sagte: „Der Wald ist der wichtigste Naturerlebnisraum, er erfordert eine kontinuierliche Beachtung.“ An Dr. Christel Happach-Kasan gewandt sagte Schlie: „Ihre Ziele sind unser aller Ziele.“ Die Landesvorsitzende der SDW würdigte den Platz, an dem die Winterlinde künftig ihre Wurzeln ausbreitet: „Der Schlosspark ist als Standort sehr attraktiv. Das Miteinander zwischen frei gestalteten Flächen und historischem Park ist sehr gelungen.“

Neben der Linde schmückt sich die Rosenstadt seit Sonnabend mit einer weiteren Pflanze: Kultusministerin Anke Spoorendonk taufte einen weiß blühenden Rhododendron auf den Namen „Eutiner Symphonie“. Vor der Taufe aber stellte sich die Frage, wie so etwas überhaupt funktioniert. Bei einer Schiffstaufe habe sie einmal eine Flasche Sekt am Schiffsrumpf zerschlagen, so Spoorendonk. Da das bei einer Blume nicht unbedingt ratsam ist, entschied sich die Ministerin dazu, ein Glas Sekt über die Pflanze zu gießen. Zuvor hatte sie schmunzelnd ihre Enttäuschung über eine Fehleinschätzung Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz zum Ausdruck gebracht. Denn wäre es nach ihm gegangen, dann hätte es diese Rhododendrontaufe auf der LGS gar nicht gegeben. „Ich war der Meinung, dass die Rhododendren im Seepark weg müssen und so der Blick auf den See frei wird“, verriet Schulz. Doch die Bürger wollten die großen Büsche erhalten. „Ich bin froh, dass ich mich nicht durchgesetzt habe“, gab der Bürgermeister zu. Insgesamt 17 Jahre dauerte die Züchtung der neuen Sorte „Eutiner Symphonie“, informierte Holger Hachmann von der Baumschule Hachmann.


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