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Projekt des Kinderschutzbundes wird aus Berlin gefördert

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 14.Aug.2015 | 15:22 Uhr

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat bekannt gegeben, dass in Ostholstein das neue Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund“ gefördert wird. Zwischen 2015 und 2018 fließen, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens gestern mitteilte, jährlich bis zu 50  000 Euro in das Projekt des Kinderschutzbundes Ostholstein in Neustadt. Ziel des Projektes sei es, aus dem Ausland stammenden Müttern bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Die von Berlin verteilten Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds.

„Über die Bestätigung aus dem Familienministerium habe ich mich sehr gefreut“, sagte Ingo Gädechens. „Im gesamten Bundesgebiet werden nur 87 Projekte gefördert – Ostholsteins Bewerbung hat so überzeugt, dass bei uns einer dieser Standorte eingerichtet wird.“

Untersuchungen hätten ergeben, dass viele aus dem Ausland stammenden Mütter zwar über gute Qualifikationen verfügten, aber deutlich seltener und in geringerem Umfang erwerbstätig seien als in Deutschland geborene Mütter. Mit dem geförderten Programm des Kinderschutzbundes Ostholstein sollen berufliche Perspektiven, Hinweise zur Vereinbarung von Familie und Beruf und Möglichkeiten zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe aufgezeigt werden.

Gädechens, der Obmann der CDU im Verteidigungsausschuss und darüber hinaus im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages sitzt, hofft auf positive Impulse für Ostholstein. „Schon heute klagen wir insbesondere in der Gastronomie über einen zunehmenden Fachkräftemangel. Daher müssen wir jede Chance nutzen, Fachkräfte anzuwerben. Dieses Projekt kann
dazu beitragen, dass vorhandenes Potential erschlossen und genutzt werden kann,“ so der von Fehmarn stammende CDU-Abgeordnete.


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