Premiere mit Stolpersteinen: Neue Sitzordnung in der Gemeindevertretung

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21. Dezember 2013, 00:33 Uhr

Lag es vielleicht an der neuen Sitzordnung? Erstmals präsentierte sich die Malenter Gemeindevertretung nicht mehr mit dem Rücken zum Publikum. Vielmehr saßen die Gemeindevertreter sich gegenüber – was an das britische Unterhaus erinnert, nur dass sich in Malente nicht Regierungs- und Oppositionsparteien in die Augen blicken. Rechts von den Zuhörern sind nun SPD, Freie Wähler und FDP platziert, links vom Zuhörer CDU und Grüne. Letztere hatten mit ihrem Antrag die Änderung der Sitzordnung ins Rollen gebracht.

Doch obwohl diesmal kaum strittige Themen auf der Tagesordnung zu stehen schienen, lief es nicht richtig rund. Die Sitzung ging schon mit 20-minütiger Verspätung los und wurde im Verlauf noch einmal unterbrochen. Zwei Stolpersteine gab es: Sie betrafen das vorliegende Klimaschutzkonzept und den Wirtschaftsplan der Gemeindewerke und damit die beabsichtigte Senkung der Wasserpreise.

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