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Ostholsteiner Anzeiger

24. Oktober 2017 | 13:39 Uhr

Premiere für die Störche

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Hebammen und Ärztinnen der Sana-Klinik rudern bei der 5. Eutiner Firmen- und Teamregatta mit

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2015 | 16:22 Uhr

Angehende Mütter und Väter können am Sonnabend, dem 12. September, unbesorgt sein. Auch wenn der Wandervierer mit dem Namen „Die Störche“ bei
der 5. Eutiner Firmen- und Teamregatta, die der Germania Ruderverein (GRVE) und der Ostholsteiner Anzeiger veranstalten, über das Wasser der Fissauer Bucht gleitet, wird die Geburtshilfestation der Sana-Klinik in
Eutin mithelfen, wenn die jüngsten Eutiner das Licht der Welt erblicken wollen. Das Frauenboot ist zwar mit zwei Hebammen und zwei Ärztinnen besetzt, aber Engpässe werde es nicht geben. „Wir haben die Dienstpläne gut abgestimmt“, gibt Ute Samson Entwarnung.

„Es herrscht ein guter Teamgeist“, sagt Ute Samson. Die Hobbyruderinnen Kathrin Fritz, Angela Hoof, Katja Sandmann und Ute Samson haben ihre drei ersten Übungseinheiten auf dem See hinter sich gebracht. „Einige Male lief es schon ganz gut, es war ein schönes Gefühl, als wir einen gemeinsamen Rhythmus gefunden hatten und das Boot über das Wasser geglitten ist“, blickt Ute Samson auf die ersten Erfahrungen. GRVE-Vorsitzender Wulf Schöning ist Pate für den Vierer, der am 12. September sein Regattadebüt geben wird. Er hat das Quartett unter seine Fittiche genommen. Zwar verfügen die Frauen über Wassersporterfahrungen, jedoch in Kanu und Kajak. „Das ist beides etwas vollkommen anderes“, meint Ute Samson. Ungewohnt sei vor allem der Umgang mit dem Rollsitz.

Die vier Frauen sind sportlich, allerdings eher auf dem Trockenen. Fitnesstraining, Tanzen und Joggen stehen im Alltag auf dem Programm. „Im Boot herrscht ein guter Teamgeist“, hat Ute Samson festgestellt. Zwar begegnen sich die Frauen dienstlich des Öfteren, doch sie bilden beruflich kein festes Team. „Wir treffen uns regelmäßig im Kreißsaal“, sagt Ute Samson. Auf der Strecke geblieben ist die Initiatorin: Ronja Sternberg hatte den Anstoß gegeben – und dann festgestellt, dass dem Rudern ein anderer Termin in die Quere kommt. Doch ihre Idee hat gezündet, die rudernden vier sind mit wachsendem Spaß dabei.

Beim Training hatte das Quartett bisher Glück: „Der See war immer ruhig, wir sind im Sonnenschein gerudert.“ Bei der dritten Ausfahrt steuerte Wulf Schöning die „Störche“ sogar auf den Großen Eutiner See – mit Blick auf
die Stadtbucht und die Eutiner Skyline.

Für die 5. Eutiner Firmen- und Teamregatta haben sich die Frauen ein bescheidenes Ziel gesteckt: „Wir wollen nur ankommen!“

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