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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 11:05 Uhr

Premiere für den neuen Propst

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Neuer Propst Dr. Daniel Hayemann lobte vor der Synode die Fülle von Lebendigkeit und Angeboten des Kirchenkreises Plön-Segeberg

von
erstellt am 16.Feb.2014 | 14:31 Uhr

Dr. Daniel Hayemann trug der Kirchenkreissynode den Kirchenkreisratsbericht vor. Steinig sei der Anfang in Segeberg verlaufen, weil er „auf einen fahrenden Zug habe aufspringen“ müssen, sagte Hayemann. Derweil saß seine Familie auf ihren Kartons, da sich das Pastorat als äußerst sanierungsbedürftig erwies.

Hayemann lobte die Fülle von Lebendigkeit und Angeboten des Kirchenkreises.
Allerdings sei da auch die
Erfahrung, das jahrzehntealte Partnerschaften zwischen Kirche und öffentlicher Hand gekündigt und Dienstleistungen ausgeschrieben würden. Das sei sehr belastend für die hoch kompetenten Mitarbeiter der verschiedenen Träger.

Eine neue Website nahm die Synode dankbar zur Kenntnis, die „den Kirchenkreis in seiner ganzen Breite und Tiefe darzustellen versucht,“ so Wolfgang Stahnke, der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch die vielen Internet-Helfer aus den Gemeinden, Diensten und Werken werde sie gefüllt.

In gewohnt konzentrierter Form brachte Holger Neitz, Vorsitzender des Finanzausschusses, einen Haushalt ein, „der fast identisch ist mit dem von 2013.“ Es wird mit einem Gesamtkirchensteueraufkommen von etwas 13 Millionen Euro gerechnet und einem Gesamt-Haushaltsvolumen von 18 455 020 Euro. 6,5 Millionen Euro werden an die 35 Kirchengemeinden mit 130 000 Gliedern verteilt. Ein Betrag in etwa der gleichen Höhe ist bestimmt für Gemeinschaftsaufgaben des Kirchenkreises sowie für Zuweisungen an Bildungswerk und Diakonisches Werk.

Zu einem längeren Gespräch führte die Neufassung des Prädikantengesetzes der Evangelischen Kirche in Norddeutschland. Sie besagt, das Gemeindeglieder einerseits durch eine Gemeinde
zu einer dreijährigen Ausbildung angemeldet werden können, diese Gemeinde dann aber eine schriftliche Vereinbarung mit dem Prädikanten treffen muss, welcher Dienst wann und wie übernommen werden kann und soll. Der Prädikant erhält eine Aufwandsentschädigung. Er hat volles Recht zur Sakramentsverwaltung, darf also taufen und die Abendmahlsfeier leiten. In der Propstei Plön arbeiten zurzeit sieben Prädikanten. Hier also wird das Laienelement der Kirche gestärkt.



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