Prävention gegen Cybermobbing

Jürgen Gertz spricht mit den Schülern über  Mobbing im Netz.
Jürgen Gertz spricht mit den Schülern über Mobbing im Netz.

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02. Juli 2014, 13:58 Uhr

Hinsehen, eingreifen und Verantwortung übernehmen: Im Rahmen ihres Projekttages lernten die Schüler der 6. und 7. Klassen der Heinrich-Harms-Schule den fairen Umgang miteinander auch in schwierigen Situationen. Wo verläuft die Grenze zwischen normaler Lästerei und Cybermobbing, also dem systematischen Fertigmachen von Mitschülern im Netz?

Eine klare Unterscheidung zwischen Tätern und Opfern ist oft nicht möglich. Viele Jugendliche berichteten, dass sie selbst Opfer wurden, gleichzeitig aber auch andere über das Internet gemobbt haben.

Für den Präventionsbeauftragten der Polizei, Jürgen Gertz, ist die Vermittlung von Kompetenzen die Möglichkeit, zum einen junge Menschen zu schützen und zum anderen Straftaten zu verhindern. Er unterstützte die Heinrich-Harms-Schule mit einer Präventionsveranstaltung. „Diffamierende Videos oder Bilder werden oft leichtfertig in sozialen Netzwerken gepostet, weil dort viele Personen das Opfer kennen. Dieses Posten ohne Wissen des Betroffenen ist aber eine Straftat“, erklärt er.

Der Schulleiter der Heinrich-Harms-Schule, Albrecht Dudy ist sich sicher: „Der Einsatz gegen Cybermobbing fordert besondere Sensibilität im Elternhaus und auch in der Schule.“ Nur die Zusammenarbeit aller Beteiligten könne hier wirksam vorbeugen.

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