„Portion logisches Denken wichtiger als Informatikwissen“

Lisa Koepnick und Jule Dahlenburg hatten sichtlich Spaß beim Beantworten der 18 Fragen des Online-Wettbewerbs.
Lisa Koepnick und Jule Dahlenburg hatten sichtlich Spaß beim Beantworten der 18 Fragen des Online-Wettbewerbs.

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05. Dezember 2013, 00:33 Uhr

300 Schüler des Weber-Gymnasiums nahmen dieses Jahr am „Informatik-Biber“ teil, Europas größten Informatik-Wettbewerb. Sie beantworteten 18 spannende, per Internet gestellte Fragen. „Das Fach Informatik spielt für uns eine wichtige Rolle, da unsere Schülerinnen und Schüler in dieser Branche hervorragende Jobaussichten haben werden. Der Informatik-Biber vermittelt ihnen mit interessanten Aufgaben Spaß am Thema“, erklärt Schulleiterin Iris Portius. „Und durch die neuen Fachräume war es in diesem Jahr ohne organisatorische Probleme möglich, auch mit einer größeren Anzahl von Schülern am Wettbewerb teilzunehmen.“ Das Weber-Gymnasium nahm dieses Jahr zum vierten Mal teil.

Logisches Denken sei bei dem Wettbewerb wichtiger als Informatik-Vorkenntnisse. Es gehe in erster Linie darum, die Jugendlichen zu motivieren, sich mit der Informatik zu beschäftigen. „Um zu analysieren, wer in sozialen Netzwerken wie Facebook für wen sichtbar ist und für wen nicht, bedarf es weniger Vorkenntnissen im Bereich Informatik als vielmehr einer gesunden Portion logischen und strukturellen Denkens – und genau darum geht es bei diesem Wettbewerb “, unterstreicht Informatiklehrer Tobias Hageleit.

So hätten auch keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund gestanden, sondern unterhaltsame Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen.

Veranstaltet wird der „Informatik-Biber“ von der Gesellschaft für Informatik, dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesbildungsministerium.

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