Polizei verstärkt Präsenz an beliebten Ausflugszielen

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Gemeinsames Sicherheitskonzept am „Vatertag“ an der Ostseeküste / Mehr Beamte im Einsatz in Eutin

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08. Mai 2015, 12:56 Uhr

Die Polizei will am Himmelfahrtstag, den viele als sogenannten Vatertag zu Ausflügen mit Alkoholfahnen im Gefolge nutzen, an beliebten Freizeitstätten Präsenz zeigen. Das hat die Polizeidirektion Lübeck angekündigt.

„Unser Sicherheitskonzept für Himmelfahrt sieht vor, dass der Regeldienst morgen verstärkt wird. Was genau für notwendig erachtet wird, entscheiden die lokalen Stationen aufgrund ihrer Erkenntnisse vor Ort“, sagte Polizeisprecherin Anett Dittmer.

So würden in Eutin, wo morgen auf dem Markt das Bluesfest beginnt, natürlich mehr Beamte als im Alltag im Einsatz sein. Im Vorfeld seien dazu im Gespräch zwischen dem Ordnungsamt der Stadt, dem Veranstalter und der Polizei Möglichkeiten der Kooperation erörtert und Absprachen getroffen worden. Einzelheiten dazu und zur Stärke der Polizeikräfte wollte Dittmer nicht nennen; sie verwies aber darauf, dass im Bedarfsfall bei der Polizeidirektion zwei Einsatzzüge zusätzlich angefordert werden könnten.

Auch in den Badeorten an der Lübecker Bucht haben sich die Behörden auf den „Vatertag“ vorbereitet. Dabei soll an das erstmals 2013 in Timmendorfer Strand praktizierte Vorgehen angeknüpft werden, dass neben der Polizei ein privater Sicherheitsdienst im Auftrag der Gemeinde an Treffpunkten wie den Seebrücken die Lage beobachtet. „Mit Hilfe der engen Zusammenarbeit der Polizeistationen, der Ordnungsämter und der Sicherheitsdienste soll in diesem Jahr erstmals über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam die Verhinderung von Ausschreitungen koordiniert werden“, sagten die Bürgermeister Hatice Kara (Timmendorfer Strand) und Volker Owerien (Scharbeutz). Stark alkoholisierten oder randalierenden Gruppen werde ein Platzverweis erteilt. Die Strandkontrolleure der Kurbetriebe und Mitarbeiter der Ordnungsämter sollen den gesamten Strandabschnitt und zentrumsnahe Straßen von Haffkrug über Scharbeutz und Timmendorfer Strand bis Niendorf abgehen, um von dort einfallende Gruppen gegebenenfalls der Polizei zu melden.




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