Polizei stürmte Hansa-Park – als Übung

Einen Einsatz gegen bewaffnete Täter übten gestern die Beamten der 1. Einsatzj´hundertschaft auf Eutin im Hansa-Park in Sierksdorf.
Einen Einsatz gegen bewaffnete Täter übten gestern die Beamten der 1. Einsatzj´hundertschaft auf Eutin im Hansa-Park in Sierksdorf.

Beamte der 1. Einsatzhundertschaft wollten zu einer Übung auf die Lübecker Lohmühle – und dann kam alles ganz anders.

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06. März 2019, 15:45 Uhr

Sierksdorf | Die 1. Einsatzhundertschaft (1. Ehu) der Eutiner Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung (PDAFB) nutzten gestern den Hansa-Park als Übungskulisse. Die Beamten der 1. Ehu dachten, sie seien auf dem Weg zu einer Übung auf der Lübecker Lohmühle, als ihre Fahrt nach Sierksdorf umgeleitet wurde. Auf dem Gelände des Hansa-Parks gebe es eine „lebensbedrohliche Einsatzlage“, hieß es.

Lars Reimer aus der Presstelle der PDAFB: „Sämtliche Übenden mussten sich flexibel auf die neue Situation einstellen. Die Angehörigen der Hundertschaft trainierten nunmehr nicht, wie zunächst erwartet, das polizeiliche Vorgehen gegen gewalttätige Fußballfans, sondern gegen mehrere bewaffnete Täter. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Schulung der internen Führungs- und Kommunikationsabläufe.“

Die besondere Schwierigkeit für die Führungskräfte habe darin bestanden, dass auch sie nicht auf die Lage vorbereitet worden seien.

Zum Erfolg dieser Übung habe eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Übungsleitung der Landespolizei sowie dem Geschäftsführer Christoph Andreas Leicht und dem Team des Hansa-Parks beigetragen, sämtliche Vorbereitungen seien geheim gehalten worden, um den Übungserfolg nicht zu gefährden. Neben den Beamten der 1. Ehu nahmen Beamte vom Landespolizeiamt und Landeskriminalamt sowie als Darsteller Polizeischuüler der PDAFB an der Übung teil. Reimer: „Die Übungsteilnehmer gewannen durch das Training wichtige Erkenntnisse, die in den nächsten Tagen aufbereitet werden.“

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