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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 15:48 Uhr

Polizei macht mobil für den OSZE-Gipfel

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kieler Beamte gehören zur Hundertschaft, die OSZE-Gipfel in Hamburg abschirmt

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2016 | 18:38 Uhr

In den nächsten Tagen werden Nele Dreyer (28) vom 3. Kieler Polizeirevier und Martin Schardt (34) vom 1. Revier nicht auf Streife gehen. Ihre Kollegen müssen im Dienst ohne sie auskommen. Die beiden Kieler Polizisten gehören zu der Hundertschaft, die den OSZE-Gipfel in Hamburg abschirmen wird. Gestern wurde die Truppe im Polizei-Zentrum am Eichhof verabschiedet.

Insgesamt 13  000 Polizisten sind abgestellt, um das Treffen der OSZE-Minister zu sichern (siehe auch Artikel auf Seite 4), etwa 800 kommen aus Schleswig-Holstein. Sönke Ortmann leitet die Hundertschaft aus Kiel, die von Kollegen aus Flensburg verstärkt wird.

Die Polizisten werden vor den Hamburger Messehallen an den Sperrgittern stehen, aber auch das Rathaus oder das Gästehaus des Senats vor möglichen Übergriffen radikaler Gegner schützen. Bis zum Freitagabend währt ihre Aufgabe, am Sonnabend kehren sie wieder an die Förde zurück. „Wohlbehalten“, wie Kiels Polizeichef Thomas Bauchrowitz bei der Verabschiedung hoffte.

Polizisten wie Nele Dreyer und Martin Schardt sind erfahren in der Auseinandersetzung mit Randalierern – sind sie doch regelmäßig an im Disco-Viertel an der Bergstraße im Einsatz. Doch die Autonomen an der Elbe stellen die Ordnungshüter vor besondere und oft auch gefährliche Aufgaben, wie Nele Dreyer ahnt: „Hier schlägt uns mitunter blanker Hass entgegen.“

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