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Eutin : „Polizei ist der Garant für Freiheit“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ministerpräsident Torsten Albig und führende Polizeibeamte statteten den aktuellen Ausbildungsjahrgang mit Vorschusslorbeer aus

von
erstellt am 28.Sep.2015 | 11:30 Uhr

Es war ein sonniger, entscheidender Schritt in das Berufsleben. Und es gab sehr viel Lob und Vorschusslorbeer vom Ministerpräsidenten und hochrangigen Polizeibeamten gestern bei der Vereidigung für 260 junge Leute, die in diesem Jahr ihre Ausbildung bei der Landespolizei begonnen haben.

Die formelle, feierliche Zeremonie war mit einigen Besonderheiten gespickt: Die Anwesenheit von Ministerpräsident und Innenminister gehörte dazu. Und „militärischer Beistand“ war neu: Nachdem das Landespolizeiorchester in diesem Sommer aufgelöst worden war, gestaltete das Marinemusikcorps Kiel die musikalischen Programmteile.

Ministerpräsident Torsten Albig (siehe auch Seite 1) widmete einen großen Teil seiner Ausführungen der Rolle der Polizei in einem freiheitlich demokratischen Staat: Ohne Regeln funktioniere eine Gesellschaft nicht, und Polizei sei der Garant für Freiheit und Sicherheit, in dem sie bei Überschreitung aber nicht draufschlage, sondern Grenzen setze. „Ohne Sie“, so Albig an die Adresse der Polizeianwärter, „würde hier das Recht des Stärkeren herrschen.“

Zugleich verdienten die Träger von Polizeiuniformen Respekt, aber sie seien niemals ein Grund für Angst. Mit Blick auf die Leistungen der Polizei bei der Bewältigung der vielen Flüchtlinge unterstrich Albig, dass sich aus der Arbeit der Polizei auch die Qualität des Staates herauslesen lasse: Polizisten, die die Würde des Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellten, seien gute Polizisten. Und das werde auch bei der Betreuung der Flüchtlinge klar.

Den 260 Anwärtern bescheinigte der Ministerpräsient, die Besten zu sein: Sie seien aus einer zehnfachen Zahl an Bewerbern ausgesucht worden. Und er sei sicher, dass dieser Jahrgang die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen werde.

Genauso äußerte sich Landespolizeidirektor Ralf Höhs, während der Leiter der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung, Jürgen Funk, den Anwärtern eine fordernde und praxisnahe Ausbildung versprach. Bei der werde zugleich ein Wertesystem vermittelt, in dem die Würde des Menschen im Mittelpunkt stehe. Funk: „Jetzt in der Arbeit mit den Flüchtlingen zeigt sich, wie gut dieses Wertesystem ist.“

Während für 260 Menschen die Vereidigung ohnehin ein unvergesslicher Tag sein wird, verbinden zwei damit noch eine besondere Erinnerung: Betsy Klahr und Finn Mehrmann sprachen am Rednerpult einen Prolog zur Vereidigung – ganz souverän machten sie das.

 

 

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