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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 15:12 Uhr

Polizei: „Es ist ein gutes Miteinander“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 17:34 Uhr

„Ich bewundere Ihre Professionalität und Ihren Pragmatismus“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch beim Ortsbesuch gestern zu Carsten Griese, dem Leiter der Fortbildungsstätte in Kiebitzhörn.

Gemeinsam mit den SPD-Politikern Lars Winter und Tobias von Pein schaute sich Poersch ein positives Beispiel für spontane Flüchtlingsunterbringung in der einstigen Landespolizeischule an. „Die Gelassenheit, die Sie hier ausstrahlen, macht es den Menschen bestimmt leichter, hier anzukommen“, sagte Poersch.

Kiebitzhörn ist seit Mitte Juli von einer Fortbildungsstätte der Polizei in eine Unterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert worden. Dass die Beamten das nicht nur aus Pflicht, sondern auch mit Herz machen, wird in einem fertigen Familienzimmer sichtbar: Die frischbezogene Bärchendecke hängt über dem neuen Kinderbett, rechts und links stehen die Elternbetten. Neben viel Platz hat das Zimmer auch ein eigenes Waschbecken. „Das ist kein Vergleich zu
den Erstaufnahmeeinrichtungen“, so Griese. Auch die Flüchtlinge wüssten diese Unterkunft zu schätzen, sagten Neulingen, sie sollten diese Bleibe auf Zeit in einem so guten Zustand erhalten, erklärt Griese. „Sie wischen auch mal durch und sorgen selbst für Ordnung. Wir haben zusammen lernen müssen, aber jetzt ist es ein gutes Miteinander hier.“

Die wichtigen Fortbildungen, speziell die für interkulturelle Kommunikation, finden weiter in Kiebitzhörn statt, erklärt Griese. Nur die Unterkünfte stehen den Teilnehmern nicht mehr zur Verfügung. Andere Kurse wurden nach Eutin ausgelagert oder verschoben. „Die Priorität liegt jetzt gerade woanders“, sagt Griese.

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