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Dahme im Kreis Ostholstein : Polizei birgt toten Angler aus der Ostsee

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Der 52-jährige Mann verschwand am Sonntag im dichten Nebel. Andere Angler entdeckten wenig später seine Leiche.

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2017 | 14:22 Uhr

Dahme | Erst entdecken Angler ein unbesetztes, im Kreis fahrendes Schlauchboot mit eingekoppeltem Motor, dann eine im Wasser treibende, leblose Person. Am Sonntagvormittag haben Rettungskräfte in der Ostsee vor Dahme (Kreis Ostholstein) eine männliche Leiche aus dem Wasser geborgen. Das teilten die Lübecker Polizei und die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Demnach war der Mann den bisherigen Ermittlungen zufolge am Sonntag allein mit einem Schlauchboot auf der Ostsee als Angler vor Dahme unterwegs. Gegen 11 Uhr hörten andere Sportangler in der Nähe ein monotones Motorengeräusch und gingen dem mit ihrem Boot nach. Etwa 300 Meter vom Ufer entfernt entdeckten sie laut Polizei das im Kreis fahrende Schlauchboot.

Die Männer hatten etwa 45 Minuten zuvor mit dem Angler in diesem Boot gesprochen, bevor dieser im dichten Nebel verschwunden sei, heißt es in der Mitteilung. Nachdem sich der Nebel ein wenig gelichtet habe, hätten die Angler in einiger Entfernung von dem Boot eine im Wasser treibende Person entdeckt – es handelte sich um die vermisste Person aus dem herrenlosen Schlauchboot.

Sie wurde von dem Tochterboot des Seenotrettungskreuzers „Bremen“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus dem Wasser geborgen und an Land gebracht. Die Besatzung eines Rettungswagens und ein Notarzt hätten unverzüglich Reanimationsversuche eingeleitet, jedoch ohne Erfolg.

Bei der aus dem Wasser geborgenen Person handelte es sich laut Polizei um einen 52-jährigen Mann aus dem Landkreis Gifhorn. Die weiteren Ermittlungen zum beschriebenen Sachverhalt wurden von der Kriminalpolizeistelle Neustadt übernommen.

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