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Polizei auf der Jagd nach Alkohol- und Drogensündern

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2016 | 12:27 Uhr

Bei 25 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge konnte die Polizei gestern kein Auge mehr zudrücken: Denn mehr als die ansonst üblichen sechs oder sieben Prozent der Fahrer hatten bei der Kontrolle in der Lübecker Landstraße entweder keinen Gurt angelegt, das Handy am Ohr oder sogar Drogen genommen. „Das ist eine hohe Ahndungsquote“, sagt Stefan Büttner (Foto), stellvertretender Leiter des Polizeireviers Eutins, am Vormittag, als die meisten „Sünden“ festgestellt wurden.

„Die meisten geben den Verstoß gleich zu“, sagte Büttner. Auch bei dem zweiten Teil der Kontrolle am Nachmittag gingen viele Gurtmuffel und Telefonierer ins Netz – fünf beziehungsweise zwölf waren es insgesamt an diesem Tag. 30 Euro kostet zurzeit das Fahren ohne Gurt. 60 Euro und ein Punkt werden beim Handy am Steuer fällig. Aber auch der „blinde“ Scheinwerfer oder der allzu klapprig wirkende fahrbare Untersatz führten zum „Rauswinken“ aus dem Verkehr. 113 Fahrzeuge haben die Eutiner Polizisten gestern insgesamt kontrolliert. Ein junger Fahrer war unter Drogeneinfluss unterwegs. Er musste seinen Führerschein abgeben.

Derartige Kontrollen finden in dieser Woche im gesamten Norden statt, denn die Landespolizei hat seit Montag einen Schwerpunkt bei der Überwachung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr gesetzt. Auch die Eutiner Polizei wird die Überprüfungen fortsetzen, kündigte Büttner an.

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