Politischer Zugewinn für die Natur

von
02. Januar 2015, 18:10 Uhr

Marlies Fritzen, die in Ostholstein ansässige umwelt- und kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, verweist in ihrer Jahresbilanz auf „zwei große Würfe“ in Kiel. Dazu zählt sie die Auswahl neuer Naturwälder und die Verabschiedung des reformierten Denkmalschutzgesetzes.

„Gemeinsam mit den Naturschutzverbänden, den Landesforsten und der Stiftung Naturschutz haben wir neue Naturwälder ausgewählt, die fortan dauerhaft der Natur überlassen werden. Für Ostholstein sind hier vor allem der Beutz bei Ratekau, die Wälder östlich von Eutin und bei Dahme sowie Johannistal im Nordkreis zu nennen. Der Prozess, zu einem für beide Seiten tragfähigen Kompromiss zu kommen, war vorbildlich und sollte dies für weitere Naturschutzprojekte sein“, betonte Fritzen. Ebenso sei im Denkmalschutzgesetz Raum für pragmatische Kompromisse gegeben worden. Die Verabschiedung eines neuen Landesnaturschutzgesetzes werde 2015 ein Schwerpunkt sein. „Auch Ostholstein lebt von einer intakten und vielfältigen Umwelt“, verwies Fritzen auch auf den touristischen Nutzen.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen