Pönitzer ohne Chance

Ins Leere springt nach einem Eckball der Pönitzer Luca Durante (rechts), während der Lübecker Mannschaftskapitän Kolja Schlichte den Ball sauber annimmt.
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Ins Leere springt nach einem Eckball der Pönitzer Luca Durante (rechts), während der Lübecker Mannschaftskapitän Kolja Schlichte den Ball sauber annimmt.

Fußball-Verbandsliga Südost: Sportvereinigung geht beim FC Dornbreite mit 0:7(0:2) Toren unter

shz.de von
23. November 2015, 00:32 Uhr

Die Sportvereinigung Pönitz kassierte am Sonnabend in der Verbandsliga Südost eine derbe 0:7(0:2)-Klatsche beim FC Dornbreite Lübeck. Dabei kamen die Gäste mit dem Rasenplatz nicht zurecht, während der FC Dornbreite seine spielerischen Möglichkeiten ausschöpfte.

Mann des Tages war Riza Karadas, der in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu halten war. Er besorgte mit zwei Toren (11. , 36.) die Pausenführung. Das 1:0 erzielte er mit einem 18-Meter-Schuss genau in den rechten Winkel. Nach gut einer halben Stunde setzte sich Karadas halbrechts durch, zog trocken aus dem Fußgelenk ab, aber der Ball klatschte ans rechte Lattenkreuz (34.). Beim 2:0 stand Karadas genau richtig und köpfte den Ball nach einem Eckball von der linken Seite nahezu unbedrängt ins Tor. Schon in der Anfangsphase hatten die Gastgeber das Lattenkreuz getroffen (10.). Die Pönitzer versuchten, das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken, kamen aber gegen die stellungssichere und aufmerksame FC-Abwehr kaum zum Zuge.

Nach dem Seitenwechsel schoss Karadas sein drittes Tor zum 3:0 (52.). Nach dem 4:0 durch Torben Beyer gaben sich die Gäste komplett auf (57.). Kolja Schlichte erhöhte auf 5:0 (72.). Thorsten Asmussen schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 7:0 (77., 88.).

„Wir waren in der ersten Halbzeit gar nicht schlecht, doch der Klassenunterschied war zu sehen. Fehler wurden eben schnell bestraft. Doch ab der 60. Minute haben wir uns aufgegeben. Das war charakterlos. Man kann gegen eine Mannschaft wie Dornbreite verlieren, aber die Art und Weise hat mich sehr geärgert“, grollte der Pönitzer Trainer Helge Thomsen nach dem Schlusspfiff.

Nils Hirseland/pp

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