Pönitzer fertigen den TSV Sarau mit 7:0 Toren ab

Der Sarauer Björn Eggers setzt sich auf der linken Angrifsseite  gegen Johannes Weber durch.
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Der Sarauer Björn Eggers setzt sich auf der linken Angrifsseite gegen Johannes Weber durch.

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31. August 2014, 15:23 Uhr

Die Sportvereinigung Pönitz bleibt in der Fußball-Kreisliga Ostholstein weiter ungeschlagen. Gegen den TSV Sarau überzeugten die Pönitzer einmal mehr mit einer spielerisch starken Leistung und gewannen verdient mit 7:0(2:0) Toren.

Die Anfangsphase war verhalten. Sarau stand defensiv stabil, Pönitz hatte mehr Ballbesitz, agierte zunächst aber abwartend. Durch eine Standardsituation ging Pönitz in Führung, Johannes Weber traf im Anschluss an einen Freistoß zum 1:0 (17.). Pönitz wurde jetzt druckvoller, baute die eigenen Angriffe kontrolliert auf und suchte die Lücke in der Sarauer Deckung. Nach gelungener Kombination erhöhte Carsten Larsen auf 2:0 (31.). Die Sarauer kamen gegen den ballsicheren Gegner meist einen Schritt zu spät, hatten in der Schlussphase der ersten Halbzeit aber einige Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Die beste Chance vergab Sebastian Lesch nachdem er sich gegen Lasse Kasch durchsetzen konnte aber an Torhüter Sergej Gerlitz scheiterte (41.).

In der zweiten Halbzeit erhöhte Pönitz noch einmal den Druck. Nach einem Freistoß war wieder Weber zur Stelle und erzielte das 3:0 (53.). Kurz darauf wurde Pönitz Torjäger Philip Hardt von Hauke Moldt im Strafraum von den Beinen geholt. Schiedsrichter Stefan Baldin entschied nach kurzem Zögern auf Strafstoß, den Hardt zum 4:0 verwandelte (55.). „Das Spiel war damit entschieden. Wir wollten ein Debakel verhindern, ließen uns von Pönitz aber immer wieder aus der Deckung locken und präsentierten und teilweise überfordert. Es war einfach ein gebrauchter Tag“, sagte der Sarauer Trainer Jörg Barenscheer.

Hardt erzielte mit einem Kopfballtreffer das 5:0 (67.), dem eingewechselten Luka Weber gelang das 6:0 (73.) und Alexej Wittmann traf zum 7:0 Endstand (84.). Pönitz hatte noch weitere gute Chancen und hätte durchaus höher gewinnen können. Der Sarauer Torhüter Dennis Werner, der von seinen Vorderleuten in der zweiten Halbzeit häufig in Stich gelassen wurde, zeichnete sich mit einigen Paraden aus.

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