zur Navigation springen

Pönitz sichert sich nach 0:2-Rückstand noch einen Punkt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Sportvereinigung Pönitz trennte sich in der Fußball-Kreisliga Ostholstein von der zweiten Mannschaft des TSV Pansdorf mit einem 3:3(1:2)-Unentschieden. Die Pönitzer holten dabei nicht nur einen Zwei-Tore-Rückstand auf, sondern hatten in der Schlussphase bei doppelter Überzahl sogar die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden.

Pansdorf stand sehr kompakt, setzte Pönitz früh unter Druck und war aggressiv in den Zweikämpfen. Die Mannschaft von Trainer Helge Thomsen tat sich zunächst schwer, fand spielerisch kein Mittel gegen die Gäste und leistete sich zu viele Fehler im Aufbau. Immer wieder versuchten die Pansdorfer mit direktem Spiel in die Spitze zum Abschluss zu kommen. Mit der ersten klaren Möglichkeit gelang Ulf Müller das 1:0 (9.). Die Pönitzer Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Phillip Hardt glich zum 1:1 aus (12.). Es war eine sehr zerfahrene Begegnung, immer wieder wurde der Spielfluss von Fouls unterbrochen. In der 31. Minute brachte Fynn Facklamm Pansdorf wieder mit 2:1 in Führung.

In der zweiten Halbzeit wurde Pönitz stärker und hatte durch Hardt und Luka Weber einige vielversprechende Torabschlüsse. Der nächste Treffer gelang aber wieder den Pansdorfern, Timo Stoeber erhöhte auf 3:1 (72.).

Die Sportvereinigung Pönitz gab sich nicht auf, erhöhte das Risiko und kam durch Timo Kirstein zum 2:3 Anschlusstreffer (75.). „Wir haben eine gute Reaktion gezeigt, waren jetzt enger am Gegner dran und konnten den Ball besser laufen lassen“, sagte Thomsen. Hardt glich mit seinem zweiten Treffer zum 3:3 aus (84.). Kurz darauf sahen zunächst Ulf Müller (85.) dann Timo Stoeber (89.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Pönitz drängte auf den Siegtreffer, konnte die sich bietenden Möglichkeiten aber nicht mehr nutzen.

„Unter dem Strich ist der Punkt zu wenig, aber wir müssen zufrieden sein“, ordnete Helge Thomsen das Ergebnis ein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen