zur Navigation springen

Pönitz nördlichste Station auf einer Lesereise mit Weltrekordziel

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz ist Teil eines Leseweltrekordversuchs: Der Jugendbuchautor Stefan Gemmel will mit 80 Lesungen in nur 16 Tagen ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen werden. Zum Start raste er erst zu mehreren Schulen in Hamburg, bevor er am Abend mit Pönitz den nördlichsten Punkt seiner Eil-Lesereise erreichte.

Rund 200 Kinder und deren Eltern erwarteten den Autoren in der Pausenhalle der Schule. Dort las er aus seinem neuen Buch „Im Zeichen der Zauberkugel: Das Abenteuer beginnt“. 60 Minuten lang drehte sich alles nur ums Lesen. Der mehrfach ausgezeichnete Lesekünstler Gemmel bot ein buntes Programm, in dem nicht nur gelesen und gelacht wurde. Er bezog seine kleinen Zuhörer mit ein und erzählte viel Wissenswertes rund ums Buch, bevor er sich mit seinem Team zum nächsten Veranstaltungsort aufmachte.

Während des Abends wurde ein Hörspiel eingespielt, das Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b eigens für diese Aktion aufgenommen hatten. Es soll Teil eines großen Klangteppichs werden.

„Die Leseförderung ist für uns ein wichtiges Thema. Wir möchten dazu beitragen, dass schon Grundschüler Freude an Literatur entwickeln. Wir hoffen, dass Stefan Gemmel den Rekord schafft, und drücken hierfür ganz fest die Daumen“, sagte Peter Schultalbers, Rektor der Schule.

Der Autor will innerhalb von 16 Tagen in alle Bundesländer Deutschlands reisen und dort mindestens 80 Lesungen halten, angelehnt an den literarischen Klassiker von Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt“. Wenn Gemmel dies schafft, erhält der Künstler aus Lehmen an der Mosel seinen zweiten Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde. Der erste Rekord war Gemmel bereits 2012 mit der bisher größten Lesung eines einzelnen Autors und mit mehr als 5400 Zuhörern gelungen.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Sep.2015 | 12:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen