Pönitz holt 0:2-Rückstand auf: Viele Tore im Kreisliga-Spitzenspiel

Willem Stendorf setzt sich im Mittelfeld durch und sucht eine Anspielstation.
Willem Stendorf setzt sich im Mittelfeld durch und sucht eine Anspielstation.

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09. September 2018, 17:23 Uhr

Die Sportvereinigung Pönitz trennte sich am Sonnabend mit 3:3(0:2) vom TSV Gremersdorf. Das Spitzenspiel der Kreisliga Ostholstein im Pönitzer Sportpark bot viele Tore, überraschende Wendungen und blieb bis zum Abpfiff spannend.

Die Gastgeber kamen nicht gut in die Begegnung und hatten die ganzen ersten 45 Minuten Probleme mit Gremersdorf. Die hoch gewachsenen und robusten Gäste beherrschten das Kopfballspiel und übten reichlich Druck aus. Pönitz wurde kalt erwischt. Maximillian Bormann schoss früh das 0:1 (2.).

In der Folgezeit kontrollierten die Gäste die Partie. Nach einer Ecke köpfte Rune-Filip Jaekel das 0:2 (30.). Bis zum Pausenpfiff wirkte Pönitz recht ideenlos. In der zweiten Hälfte änderte sich das grundlegend. Der Knoten platzte mit dem 2:1 durch Patrick Staege (51.).

Nun drängte Pönitz auf den Ausgleich und war überlegen. Mit einem verdeckten Schuss im Strafraum der Gäste erzielte Jonas Felbinger das 2:2 (56.). In der 65. Minute fiel ein viel umjubeltes 3:2 durch einen satten Schuss von Sebastian Balschus.

In der Schlussphase raufte sich Gremersdorf zusammen und bekam einen Elfmeter in der 84. Minute. Rune-Filip Jaekel behielt die Nerven und verwandelte zum 3:3-Endstand (85.).

„Nach einer desaströsen ersten Halbzeit gelingt es uns, das Spiel in der zweiten Halbzeit perfekt zu drehen. Offenes Visier und Vollgasfußball wurden am Ende doch etwas belohnt. Kompliment an die Mannschaft für die zweite Halbzeit“, lobte der Pönitzer Trainer Christian Born.

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