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Pönitz gewinnt auf Fehmarn 1:0 – Platzwechsel wegen Dunkelheit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Im letzten Spiel vor der Winterpause hat die Sportvereinigung Pönitz in der Fußball-Kreisliga Ostholstein beim SV Fehmarn knapp mit 1:0(0:0) Toren gewonnen. Für die Pönitzer war es der fünfte Sieg in Folge.

Trotzdem ist Trainer Stephan Flemming froh, dass es jetzt erst einmal eine längere Spielpause gibt: „Wir sind heute mit dem letzten Aufgebot angetreten. Eine ganze Reihe von Spielern ist verletzt oder krank. Ich bin froh, dass wir Verstärkung aus der zweiten Mannschaft bekommen haben.“ Trotz tiefen Bodens entwickelte sich ein gutes Spiel mit Vorteilen für Pönitz. Jan Spindler hatte die erste gute Möglichkeit für die Gäste, traf aber nur den Pfosten (9.). Pönitz verstand es mit Pressing den Gegner schon in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen, hatte mehr Ballbesitz und suchte immer wieder den Abschluss. Aber auch Fehmarn kam zu Möglichkeiten. Kurz vor der Pause vergaben die Gastgeber bei einem Konter zu eine vier gegen eins Situation.

Das Tor des Tages fiel nach Wiederanpfiff. Tim Schmidt bediente Torjäger Phillip Hardt, der sich von seinem Gegenspieler löste und unhaltbar zum 1:0 traf (46.). Tobias Neumann, Leihspieler der zweiten Mannschaft, hatte in der 62. Minute Pech mit einem weiteren Pfostentreffer. In der Folgezeit wurde Fehmarn stärker. Mit hohen Bällen in den Pönitzer Strafraum sorgten die Fehmaraner immer wieder für Gefahr. In Viertelstunde vor Schluss unterbrach Schiedsrichter Peter Gradert das Spiel wegen Dunkelheit und entschied, dass die Partie auf dem benachbarten Kunstrasen unter Flutlicht weitergeführt wird. Dies kam Pönitz entgegen, die Gäste konnten ihre spielerische Überlegenheit jetzt nutzen, hielten Fehmarn vom eigenen Tor fern und setzten immer wieder gefährliche Konter an. Trainer Helge Thomsen, der ab der 60. Minute mitspielte, und Neumann vergaben in den Schlussminuten die Entscheidung. Andre Koptein sah in der Nachspielzeit wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte, dies hatte aber keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang. „Das war keine Glanzleistung aber ein verdienter Sieg“, sagte Flemming.

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