Plöner Straße 28A: Ist eine baldige Lösung in Sicht?

Das gelbe Haus in der Plöner Straße ist  stark sanierungsbedürftig.
Das gelbe Haus in der Plöner Straße ist stark sanierungsbedürftig.

shz.de von
28. März 2017, 00:58 Uhr

Seit mehr als drei Monaten müssen Fußgänger auf die Fahrbahn oder die andere Straßenseite ausweichen, Barken versperren den Weg in der Plöner Straße Höhe der Kreuzung zur Albert-Mahlstedt-Straße. Der Grund: Ein Statiker hat bei seiner Prüfung festgestellt, das die Balkone drohen, hinab zu stürzen. „Aus verkehrssicherungstechnischen Gründen sind wir als Behörde tätig geworden“, sagte Carina Leonhardt, Pressesprecherin des Kreises Ostholstein auf Nachfrage.

Der Putz bröckelt schon von den Balkonen des stark sanierungsbedürftigen Gebäudes in der Plöner Straße 28A. Der Rost ist von außen sichtbar, der sich durch die tragenden Eisen der Balkone frisst. Das Problem: Der Kreis hat die Eigentümer aus Nordrhein-Westfalen angeschrieben, sie aufgefordert, etwas zu tun. Keine Reaktion. Aber: „Es gibt einen Interessenten.“ Es soll sich hierbei um eine Stiftung handeln, der sehr daran gelegen ist, das gut hundert Jahre alte Gebäude von Grund auf zu sanieren. „Aber bevor es nicht in unser Eigentum übergegangen ist, können wir nicht investieren und auch nicht mit Gerüstaufbauten beginnen“, sagte der Vorsitzende der Stiftung, der seinen Namen erst in der Zeitung lesen will, wenn alles geklärt ist. Um die notwendigen Verträge in die Wege zu leiten, fehlen der Stiftung noch wichtige Unterlagen der bisherigen Eigentümer. Er gehe aber davon aus, das spätestens im Sommer mit den Arbeiten begonnen werden kann. Laut Statiker-Empfehlung sollte alles bis November fertig sein.

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