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Straßenflohmarkt : Plöner Heidbleken wird zum Flohmarkt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Bewohner der Plöner Straße Heidbleken räumen ihre Häuser auf und verkaufen viele interessante Sachen. Dafür haben sie einen Straßenflohmarkt organisiert. 23 der knapp 50 Anwohner machen mit.

Die Familie Kereimeyd im Heidbleken 11a will einen schönen Kleiderschrank fürs Kinderzimmer verkaufen, die Familie Kohrt im Heidbleken 26 hat eine schöne Wohnzimmercouch, die für zehn Euro den Besitzer wechseln kann. Diese sperrigen Sachen bekommt man natürlich kaum zu einem Flohmarkt. Deshalb machen die Anwohner des Plöner Heidbleken am kommenden Sonntag (7. September) von 11 bis 18 Uhr ihre gesamte Straße zu einem großen Flohmarkt.

Dabei gibt es natürlich nicht nur Möbel. 23 der knapp 50 Bewohner des Heidbleken verkaufen alle mögliche – vom „Kinderkram“ über Bücher sowie Trödel und Tand. Dabei sind die Bewohner durch ihre Keller gestöbert und haben mal so richtig aufgeräumt. Dabei kommt sicherlich auch so manche Rarität ans Tageslicht.

Organisiert wurde der Flohmarkt im Heidbleken von Carina und Christoph Kohrt sowie Andrea Scheff, die bereits viele Erfahrungen beim Flohmarkt im Kindergarten „Regenbogenhaus“ gesammelt hat. „Wir haben den Dorf-Flohmarkt in Dersau besucht und sind so auf die Idee gekommen, in unserem Heidbleken einen Straßenflohmarkt anzubieten“, sagte Christoph Kohrt, der sich mit Frau Carina und Töchterchten Edda seit fast zwei Jahren inm Heidbleken sehr wohl fühlt.

Ein positiver Nebenaspekt ist für die Organisatorenfamilien Kohrt und Scheff natürlich auch, dass sich die Nachbarn im Heidbleken durch die gemeinsame Aktion viel besser kennenlernen. Die Reaktion der Bewohner des Heidblekens auf die Einladung zum Straßenflohmarkt reichten von „super Idee, aber wir sind in Urlaub“ bis „da haben wir so manches im Keller, was wir schon immer mal los werden wollten“. Und so kommen am Sonntag bestimmt auch noch Anwohner, die sich spontan entschließen, freuten die die Familien Kohrt und Scheff auf gutes Spätsommerwetter.

Die Stände werden am Sonntag auf den Grundstücken der Anwohner im Heidbleken unter Carports, in Garagen oder auf den Auffahrten aufgebaut. Die Gehwege werden in Absprache mit der Stadt Plön natürlich nicht blockiert. „Vorteil ist doch, dass die schweren Sachen nicht zum Flohmarkt geschleppt werden müssen“, schmunzelte Christoph Kohrt über ganz neue Möglichkeiten, auch sperrige und schwere Sachen an den Mann oder die Frau zu bringen. Und große Teile könnten sich direkte in den Stuben und Kinderzimmern angeschaut werden.

Früher, da organisierten die Anwohner des Heidblekens in Plön regelmäßig Straßenfeste. Das ist eingeschlafen. „Vielleicht schaffen wir es ja, mit unseren Straßenflohmarkt die alte Gemeinschaft wieder zu beleben und bald wieder ein Straßenfest zu feiern“, sagte Christoph Kohrt.


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erstellt am 02.Sep.2013 | 18:06 Uhr

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