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Plöner Fußballer ohne spielerische Linie und ohne Glück

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Dem TSV Plön fehlt in der Fußball-Verbandsliga Nordost derzeit im heimischen Schiffsthalstadion neben einer spielerischen Linie auch das nötige Glück. Ein Gegentreffer in der Schlussminute bescherte den Plönern eine unglückliche, aber nicht unverdiente 2:3(0:0)-Niederlage gegen Inter Türkspor Kiel und sorgt dafür, dass das Team weiter im Tabellenkeller festsitzt.

„Der Sieg für Inter Türk war verdient, weil das Team mehr investiert hat. Bei uns war zwar der Wille zu erkennen, wir haben aber einfach keinen Zugriff auf Spiel und Gegner bekommen“, analysierte Trainer Maik Gabriel die 90 Minuten. In der ersten Spielhälfte boten beide Teams den 70 Zuschauern ein zerfahrenes Kampfspiel, das seinen Höhepunkt in der 16. Minute mit einer Parade des Plöner Torhüters Björn Alberts hatte. Ansonsten ließen sich die Gastgeber viel zu weit zurückfallen, verloren schnell die Bälle und fanden überhaupt keine spielerische Linie. „Das war eine ganz schwache erste Halbzeit“, sagte Gabriel, der lediglich mit der Defensivleistung seiner Mannschaft einverstanden war.

Nach dem Wechsel bot die mäßige Begegnung den Fans zumindest einen höheren Unterhaltungswert. Christoph Meinzer schoss für die Heimmannschaft in der 51. Minute mit dem ersten durchdachten Angriff das 1:0 heraus. Die Führung brachte jedoch kaum Ruhe in die Plöner Aktionen. Weiterhin zeigten die Gastgeber eine spielerisch schwache Vorstellung. Inter Türkspor glich durch Samed Erol nach 67 Minuten zum 1:1 aus. Die Gäste setzten nach und trafen durch Tino Kern sogar zur 2:1-Führung (78.). Im direkten Gegenzug ließ Philipp Sartory Plön mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2 wieder hoffen. Als sich beide Seiten bereits auf eine Punkteteilung eingestellt hatten, schoss Tino Kern doch noch den Kieler 3:2-Erfolg heraus (90.).

„Wir haben die Chance verpasst, uns etwas zu befreien. Jetzt stehen wir im nächsten Spiel beim MTV Dänischenhagen unter Druck“, blickte Plöns Trainer voraus.

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