Plön wurde zur „Geisterstadt“

Die Plöner Innenstadt wurde gestern durch die RSH-Challenge im Handumdrehen zu einer großen „Geisterstadt“ umfunktioniert.
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Die Plöner Innenstadt wurde gestern durch die RSH-Challenge im Handumdrehen zu einer großen „Geisterstadt“ umfunktioniert.

RSH-Challenge lockte viele hundert Plöner als Geister verkleidet auf den Marktplatz. 2500 Euro gehen an das Plöner „Frisbi“-Projekt.

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22. September 2015, 04:00 Uhr

Bettlaken, Tischdecken und weiße Bademäntel wurden in Plön gestern kurzerhand umfunktioniert, um die Aufgabe der RSH-Challenge innerhalb von fünf Stunden erfüllen zu können. Denn es galt, dass so viele kleine und große Gespenster wie möglich um Punkt 12 Uhr mit dem zwölften Glockenschlag auf dem Marktplatz versammeln und es mit einem kräftigen „Hui-Buhhhh“ ordentlich spuken zu lassen.

So war fast die Geschichte 400 Jahre zurück gedreht worden, als der Marktplatz noch ein Friedhof war. Außerdem sollte eine begehbare Geisterbahn aufgestellt werden. In kürzester Zeit bauten die freiwilligen Feuerwehr Plön und Soldaten der Marineunteroffiziersschule aus Zelten eine Geisterbahn, und Hunderte Plöner verkleideten sich ideenreich. Darunter Kinder aus den umliegenden Kindergärten und Schüler aller Plöner Schulen. Manch einer war einfach früher gegangen, um bei dem Spuk-Spektakel auf dem Marktplatz dabei zu sein.

So konnten die RSH-Moderatoren Katharina Nikolaisen und Volker Mittmann nur noch jubeln „Aufgabe erfüllt“ und Bürgermeister Jens Paustian den Preis im Wert von 2500 Euro überreichen. Das Geld kommt dem Förderverein „Frisbi Plön“ – Freizeit-Integrierte-Schüler-Betreuungsinitiave – zu Gute, der damit beispielsweise die Ausstattung der Offene Ganztagsschule und gemeinsame Unternehmungen finanziert sowie das Mittagessen für sozial schwache Kinder mitträgt.

Für Bürgermeister Jens Paustian war der Vormittag ein besonderes Vergnügen, weil er an seine Schulzeit an der Schule am Schiffsthal erinnert wurde. Dort unterrichtete die Mutter von Katharina Nikolaisen den heutigen Verwaltungschef als Biologie-Lehrerin. Und die Moderatorin kennt Plön gut, weil sie ebenfalls in Plön zur Schule ging.  


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