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Paustian, Winter und Meyer : Plön wählt neuen Bürgermeister

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Bürger in Plön entscheiden am Sonntag, ob Amtsinhaber Jens Paustian weitere sechs Jahre die Stadtverwaltung leiten wird. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, wird diese am 17. Juli stattfinden.

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erstellt am 28.Jun.2016 | 23:26 Uhr

Plön wählt einen neuen Bürgermeister: Am Sonntag tritt Amtsinhaber Jens Paustian gegen SPD-Kandidat Lars Winter und Einzelbewerber Stefan Meyer an. Die Kandidaten und ihre Standpunkte:

Stefan Meyer (CDU)

plön-bgm meyer, stefan
 

Vor der Wahl stellte der 45-jährige Plöner Diplomverwaltungswirt und Kripobeamter Stefan Meyer (CDU) seine Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Plön heraus. Er wolle den Stillstand beenden und Plön zu einem Lebensgefühl entwickeln. „Ich will der Motor der Stadt sein und einen Plan für Plön machen“, sagte Stefan Meyer. Neu sein Argument, jetzt doch Strom, Wasser und auch Breitband über die Stadtwerke an die Plöner Haushalte bringen.

Lars Winter (SPD)

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Als Bürgermeister will Lars Winter (53) wieder nach Plön zurückziehen. Er hatte die Stadt 1993 berufsbedingt verlassen. Der Plöner Stillstand sei für ihn Rückschritt. Er wolle öffentliches W-Lan, keine langwierigen Diskussionen um Baugebiete, den Stillstand in den Beziehungen zum Umland beseitigen und ein Wirtschaftsförderungskonzept erstellen. Mit der Schaffung eines Jugendparlamentes will Lars Winter der Jugend mehr Beachtung schenken und bestehende Gesetze erfüllen. Winter: „Plön braucht einen Bürgermeister, der nicht zum System Plön gehört.“ Winter will eine Verwaltung formen, die effizient und schnell arbeitet. Als Bürgermeister wolle sich der Netzwerker einen Überblick über die Finanzen verschaffen und Ideen für Plön entwickeln.

Jens Paustian (parteilos)

 

Amtsinhaber Jens Paustian (53, parteilos) will die begonnene Haushaltskonsolidierung fortsetzen. Allerdings sei der Kommunale Finanzausgleich das große Problem. Paustian will auch die Verwaltungsgemeinschaft mit dem Amt Großer Plöner See herstellen: „Dabei müssen die Gemeinden nicht ihre Selbstständigkeit aufgeben.“ Jens Paustian klagt über den schlechten Umgang mit Fehlern durch die Fraktionen in der Ratsversammlung: „Das ist nicht schön.“ Er habe die Einführung der Doppik für die Stadt Plön unterschätzt, gestand Paustian ein. Die Eröffnungsbilanz sei sehr schwer gewesen. „Das würde ich heute anders machen.“

Paustian sieht ein neues Leitbild für Plön und die Schaffung von Wohnraum für junge Familien als wesentliche Punkte der nächsten Jahre.

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