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Workshop mit Landrätin : Plön auf Weg zum „Sozialen Kreis“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit der Hilfe von Netzwerken will der Kreis Plön nachhaltige Strukturen aufbauen und soziale Lücken schließen

von
erstellt am 23.Okt.2013 | 18:09 Uhr

Rund 80 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Sozialverbänden und Vereinen beteiligten sich bei der vom Kreis Plön initiierten Auftaktveranstaltung „Sozialer Kreis“ im Gymnasium Schloss Plön. Der „Soziale Kreis“ soll an das 2007 ins Leben gerufene „Bündnis für Familie“ anknüpfen und künftig als enge Anbindung zwischen Politik und engagierten Vereinen und Verbänden dienen.

„Um nachhaltige Strukturen aufbauen zu können und soziale Lücken zu schließen, sind Netzwerke mit anderen sozialen Institutionen wesentlich“, betonte Landrätin Stephanie Ladwig. Zur Umsetzung sei dabei bürgerliches Engagement maßgeblich. Derzeit gebe der Kreis Plön für soziale Leistungen inklusive Kosten für Schulen und Schülerbeförderungen 98 von 158 Millionen Euro aus. „Der Kreis hat eine Menge an sozialen Netzwerken aufgebaut, die nach den heutigen Anforderungen angepasst werden müssen“, sagte Ladwig.

Die Teilnehmer beteiligten sich bei der Gründung von Arbeitsgruppen die Handlungsthemen „Teilhabe und Inklusion“, „Selbstbestimmtes Leben im Alter/Miteinander der Generationen“ und „Familienfreundlichkeit stärken/chancengerechte Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“. Die Gründungsmoderationen übernahmen die Kreispolitiker Klaus Blöcker, Alexander Schreiber Mechthilde Gräfin von Waldersee sowie Sabine Hahn, Mitarbeiterin der Brücke, der ASB-Geschäftsführer Dr. Franz Schütte sowie Dirk Baumann vom SOS-Kinderdorf Lütjenburg.

Die einzelnen Arbeitsgruppen definierten umfassend Aufgaben, die künftig bearbeitet werden sollen. Die Zielsetzungen der AG sind regelmäßige Treffen, um den politischen Ausschüssen die angestrebten Ausrichtungen als Informationsgrundlage für Umsetzungen zur Verfügung zu stellen.



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