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Planungssicherheit für Inklusionshotel an der Stadtbucht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 12.Jul.2017 | 14:35 Uhr

Pläne für den Bau eines Inklusionshotels an der Stadtbucht können weiter entwickelt und konkretisiert werden: Der Hauptausschuss hat Dienstag in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, mit dem Projektträger „Die Ostholsteiner“ einen sogenannten Anhandgabevertrag zu schließen.

In dem wird geregelt, dass die Ostholsteiner bis Ende kommenden Jahres ungestört ein Konzept für ein Integrationshotel entwickeln und zum Beispiel auch den Baugrund auf dem gut 3000 Quadratmeter großen Areal untersuchen lassen können. Für den Abriss des Hauses des Gastes will die Stadt sorgen, die außerdem den Ostholsteinern zusichert, dass sie bis Ende 2018 keinem anderen Interessenten das Grundstück verkauft, die zahlen im Gegensatz eine kleine „Pacht“ für das Areal.

„Die Ostholsteiner“ sind ein gemeinnütziges Unternehmen, das Projekte zum Arbeiten, Wohnen, zur Bildung und Freizeitgestaltung für Menschen mit Behinderung trägt und 930 Menschen beschäftigt, davon 550 mit Behinderung. Geschäftsführer Reinhard-Ehmke Sohns hatte im März die Pläne für ein Integrationshotel an der Stadtbucht vorgestellt, das nach dem Abriss des Hauses des Gastes gebaut werden könnte. Die Wirtschaftlichkeit des vergleichsweise kleinen Hotels (maximal 45 Zimmer) soll als Inklusionsprojekt durch Mittel aus dem Topf der Schwerbehindertenabgabe erreicht werden. Das Hotel soll barrierefrei sein und mit einem hohen Anteil an behinderten Mitarbeitern betrieben werden.

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