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Eutin : „Pikante Welle“ schwappt an den Strand

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Klaus Schlichting gewinnt Eutiner Vorentscheid zum Ostseegericht

130 Besucher kürten am Montagabend im Brauhaus Eutin den ersten von zwei Teilnehmern des Dehoga-Ortsverbands Eutin/Malente am Landesfinale zum Ostseegericht 2015 in Travemünde. Klaus Schlichting und sein Team vom Partyservice Kutzner werden dort am 16. März im Maritim Strandhotel mit ihrer „Pikanten Welle“ die Region vertreten.

Die Entscheidung war denkbar knapp verriet Dehoga-Vorsitzender Harry Heinsen. Nur wenige Stimmen fehlten dem Team der Schlossküche um Alexander Hedegger, um mit ihrem „Kladderadatsch“, einer Pannfisch-Variation aus Zanderfilet und Rotbarbenfilet mit Röstkartoffeln und einer Senf-Curry-Sauce, den Sieg zu holen. Gemeinsam mit Beate Stutemund und Daniel Denker Gosch hatte Schlichting mit einer Ostseelachsschnitte im Katenschinkenmantel am Ende die Nase mit seinem Sechs-Taler-Gericht vorn. Dazu gab es glasiertes Rübengemüse, Apfel-Dill-Senfsoße und Kartoffel-Sellerie-Stampf. Der Sieger der beiden Vorjahre, Arne Freytag vom Uklei Fährhaus kam mit seinem Gericht „Ut dat Söötwater un das Soltwater“, das gebratenes Barschfilet auf Krabbenschaumsoße mit Speckbohnenkernen und Petersilienkartoffeln kulinarisch kombinierte, auf den dritten Platz.

Sieger der Herzen waren Valeska Gäbler und Dominic Brammer vom Brauhaus. Die Koch-Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr präsentierten einen Holsteiner Rindertafelspitz mit leichter Meerrettichsauce und Bouillonkartoffeln als „Braumeisterschmaus“.

Durch den kulinarischen Abend führte Harry Heinsen, der selbst 39 Jahre die Kochjacke an hatte und 1999 Landessieger wurde. Allein zehn Mal gewann er in Eutin mit seinem Sechs-Taler-Gericht, das seit neuestem als Ostseegericht firmiert. Für ihn waren alle Köche des Abends Sieger, denn sie seien Künstler, Handwerker und Food-Designer in einer Person. Wahrlich sportliche Qualitäten legten die Profis am Herd auch beim Pensum des Tages an den Tag. Neben den vier Hauptgerichten hatten sie gemeinsam noch einen Vorspeisenteller mit Roastbeefröllchen, Pumpernickel mit Lachsmousse, geräucherter Entenbrust auf Linsensalat und einem Salatbukett angerichtet. Das ebenfalls in Gemeinschaftsarbeit entstandene Dessert-Buffet eröffnete die Teams stilecht mit einer Parade der Eistorten samt Wunderkerzen zur Erkennungsmelodie des Traumschiffes.

Wie in den Jahren zuvor fehlte auch die Torte des Jahres aus der Backstube des Stadt-Cafés nicht. Holger Pulvermann präsentierte eine Mascarpone-Blutorangen-Torte unter einer Marzipandecke mit einer Haube aus Zartbitterschokolade. Dekoriert war die Kalorienbombe mit einem Schokofahrrad und dem Logo der Fahrradinitiative Eutin. Unter dem Logo der „Genussregion Holsteinische Schweiz“ verbarg sich eine Mohn-Apfel-Torte mit geflämmtem Baissier. Eutins stellvertretende Bürgervorsteherin Margret Möller freute sich angesichts der Tatsache, dass in diesem Jahr wieder zwei Entscheide in Eutin und Malente stattfinden. Dies zeige die Verbundenheit beider Regionen, die sich nach ihren Wünschen gemeinsam für das Gelingen der Landesgartenschau 2016 einsetzen und gute Gastgeber sein sollten.

Der Entscheid am 10. März im Landgasthof Kasch ist nach Angaben von Harry Heinsen bereits ausgebucht.

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erstellt am 03.Mär.2015 | 10:57 Uhr

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