Pflicht-Spende für die Marfan-Hilfe

Die Geldspritze der DAK-Ersatzkasse finanziert ein Informationswochenende für Marfan-Kranke. Marina Vogler und Nils Junker freut das.
Die Geldspritze der DAK-Ersatzkasse finanziert ein Informationswochenende für Marfan-Kranke. Marina Vogler und Nils Junker freut das.

„DAK Gesundheit“ unterstützt den Verein bei einem Seminar

shz.de von
15. Mai 2018, 16:00 Uhr

Es sind 11 440 Euro, die die Ersatzkasse „DAK Gesundheit“ der Marfan-Hilfe zugesagt hat – die Marfan-Hilfe bietet Menschen mit erblichen Bindegewebserkrankungen wie dem Marfan-Syndrom Hilfe zur Selbsthilfe, informiert, berät und vernetzt sie.

In Eutin nahm gestern Marina Vogler einen überdimensionalen Spendenscheck stellvertretend für den gemeinnützigen Verein entgegen. Lars Junker von der DAK hatte ihn vorbereitet. Die Krankenkassen seien vom Gesetzgeber zur Förderung von Selbsthilfegruppen angehalten. Allerdings müssten die Organisationen gewünschte Mittel gezielt beantragen. Ansonsten erhielten sie nichts aus dem Topf.

Marina Vogler, die dem Bundesvorstand der Marfan-Hilfe angehört, hat das bereits oft getan. In jedem Jahr wirbt sie Mittel für ein bestimmtes Projekt ein. In diesem Jahr fließt das Geld in ein Wochenendseminar, das der Verein jährlich bundesweit ausrichtet. Im April ging es in Rendsburg um den „Weitblick“. Unter diesem Motto sprachen Fachleute über Augenkrankheiten, neue Operationsmethoden und genetische Erkenntnisse, aber auch über den nötigen Weitblick, der einem als Betroffener im Leben durchaus weiterhilft, wie Vogler berichtete. Die Veranstaltung werde genau mit der Krankenkasse abgerechnet, so dass sich die Summe noch leicht verändern könne.

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