Pferdequäler meldete sich bei der Polizei

Fahndungsaufruf mit Foto führte zu schnellem Erfolg

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27. August 2014, 10:47 Uhr

Wirkungsvoll war ein Fahndungsaufruf der Polizei, nachdem es in Grömitz und Lenste insgesamt vier Fälle von Pferdemisshandlungen gegeben hatte: Ein mutmaßlicher Täter hat sich über einen Anwalt selbst bei der Polizei gemeldet.

Wie die zuständige Polizeidirektion Lübeck gestern meldete, handelt es sich um einen 43-Jährigen aus dem Kreis Stormarn. Er hatte sich bereits am Montag, vertreten durch einen Rechtsanwalt, bei der Polizei in Grömitz
gemeldet.

Zum Tatmotiv oder anderen Details könnten noch
keine näheren Angaben gemacht werden, hieß es weiter.

Die Fahndung der Polizei in Verbindung mit einem Foto, das den mutmaßlichen Täter zeigte, hatte eine breite öffentliche Wirkung erzielt. Allein über die Facebook-Seite des Ostholsteiner Anzeigers wurden mehr als 150 000 Menschen auf den Fall aufmerksam.

Gemeldet hatte sich auch die Tierschutzorganisation, die für Hinweise zur Ergreifung des Tierquälers eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt hatte.

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