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Peterstraße soll barrierefrei sein – aber wie mit Hindernissen umgehen?

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2015 | 12:50 Uhr

Um Reklameschilder, Tische oder Kleiderständer vorm eigenen Geschäft aufstellen zu dürfen, benötigen die Betreiber eine Sondernutzungsgenehmigung von der Stadt, die für jedes Jahr neu ausgestellt werden muss.

Auch in diesem Jahr liegen die Anträge dafür wieder vor, sagte Julia Lunau vom zuständigen Ordnungsamt der Stadt beim jüngsten Hauptausschuss. Die Frage ist nur: Wie soll das zur Landesgartenschau gehandhabt werden?

Keiner wolle den Gastronomen Stühle und Tische gänzlich nehmen, herrschte Einigkeit. Aber Barrierefreiheit außerhalb des historischen Kopfsteinpflasters in der Peterstraße zu realisieren, sei schwierig. Detlef Kloth (SPD) beantragte, einen Streifen auf beiden Seiten von mindestens 1,20 Meter auf den gepflasterten Gehwegen in der Peterstraße freizuhalten – allerdings ohne die Maße vor Ort genau zu kennen. „Das klappt nicht“, warf Olaf Schmidt (CDU) ein, „da bleibt nicht mehr viel übrig“. Die Seniorenbeauftragte Ursula Lorenz wies darauf hin, dass dringend eine Lösung gefunden werden müsse, da Reklameaufsteller und Fahrradbügel seit jeher das Laufen durch die Peterstraße von Mobilitätseingeschränkten erschwere. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept hat das bereits vor mehr als zwei Jahren als deutlichen Mängel der Eutiner Fußgängerzone ausgemacht. Der Hauptausschuss will sich bis zur gemeinsamen Sitzung mit dem Ausschuss für Stadtentwicklung Rat bei Plön und Lübeck holen, die laut Beschluss Reklameschilder aus ihrer Innenstadt bereits verbannt haben.

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