zur Navigation springen

Personal: Kreis muss für die Zukunft planen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Diskussion über den Stellenplan der Kreisverwaltung nutzte Landrätin Stephanie Ladwig gestern für einen Ausblick auf die Personalsituation der kommenden Jahre. Im Hinblick auf Fachkräftemangel und demografische Entwicklung müsse der Kreis Plön reagieren.

„Stellen bedeuten Menschen und Arbeitsbedingungen, die dahinter stehen“, sagte die Landrätin. Und weiter: „In den nächsten sechs Jahren werden 54 Mitarbeiter des Kreises Plön aus Altersgründen in den Ruhestand gehen.“ Dabei stehe es ihnen frei, mit Abschlägen schon mit 63 Jahren in den Ruhestand zu gehen. Mit Blick in die Zukunft betonte die Landrätin, der Kreis Plön habe seit 2003 kontinuierlich ausgebildet und die jungen Leute nach ihrer Ausbildung sogar mindestens für ein Jahr übernommen. Ladwig: „Das reicht mit Blick in die Zukunft nicht mehr aus.“

Dem Kreis Plön falle es schwer, manche Mitarbeiter nach ihrer Ausbildung halten zu können. Ohne Anschlussverwendung wechselten sie die Verwaltung. Für Beamte sei die Kreisverwaltung nicht mehr konkurrenzfähig gegenüber anderen Behörden in Schleswig-Holstein. Ladwig schlug vor, im Kreis einen „Stellenpool“ zu schaffen, der jungen Menschen eine Perspektive geben könnte. Ladwig: „Dazu wollen wir noch Ideen entwickeln und Vorschläge machen.“

Im Bereich der Personalentwicklung habe sich die Arbeit der Verwaltung gewandelt. Komplizierte Vorschriften und ein immer stärker werdendes EU-Recht sorgten für einen großen bürokratischen Aufwand. Hinzu kämen starke Arbeitsverdichtung und wachsende Leistungsansprüche Ladwig: „Dem muss jetzt Rechnung getragen und Kompetenzen aufgebaut werden.“ Im vergangenen Jahr sei zum Beispiel eine Schulung des Führungsnachwuchses vorgenommen worden.


zur Startseite

von
erstellt am 13.Feb.2014 | 17:57 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen