zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

23. September 2017 | 23:55 Uhr

Penter fordert mehr Training für den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 06.Apr.2014 | 15:51 Uhr

In seinem Jahresbericht zeigte sich Gemeindewehrführer Bernd Penter erfreut über die positive Mitgliederentwicklung. Derzeit stehen den acht Ortswehren in der Gemeinde Malente insgesamt 216 Einsatzkräfte, davon 29 Frauen, zur Verfügung. „Das ist eine stolze Zahl“, so der Gemeindewehrführer. Bei seiner Amtsübernahme vor drei Jahren seien es noch 200 Mitglieder gewesen.

Für das Jahr 2013 bilanzierte Penter insgesamt 198 Alarmierungen, davon 35 Brände und in Folge der zwei Orkantiefs „Christian“ und „Xaver“ auch 50 Unwettereinsätze. Sieben Menschenleben seien gerettet worden. Aber auch 29 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen zeigt die Statistik.

„Das Einsatzgeschehen hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, Feuerwehr in dieser Größenordnung in der Gemeinde zu haben“, unterstrich der 51-jährige Wehrchef. Im laufenden Jahr werde das Augenmerk auf die Qualifikation von Atemschutzträgern gerichtet. So würden derzeit lediglich 55 Aktive über eine entsprechende Ausbildung verfügen. Die erforderlichen finanziellen Mittel seien im Haushalt bereits eingestellt worden.

Seinen Jahresbericht nutzte Penter aber auch, um den Aktiven appellierend ins Gewissen zu reden. „Tun wir wirklich alles, um für den ersten Angriff im Einsatzfall vorbereitet zu sein und auch Schaden von uns fernhalten zu können“, fragte er besorgt. Die zehn- bis zwölfmalige Teilnahme an den Übungsdiensten reiche da wohl nicht aus. „Durch intensiveres und regelmäßiges Training können wir noch besser werden“, betonte Penter.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen