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Patrick Saggau beweist in Hannover seine Nervenstärke

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorfer Strand hat seine Chance auf die Vizemeisterschaft gewahrt. Die „Beach Boys“ gewannen bei den Hannover Indians vor knapp 3000 Zuschauern mit 5:4(1:1, 3:0, 0:3) nach Penaltyschießen. Den entscheidenden Treffer erzielte Patrick Saggau.

Mit Matze Rieck und Björn Reinke hatten sich beide Goalies aus beruflichen Gründen abgemeldet. Auch Thorben Saggau fehlte aus demselben Grund. So stand Jan-Niklas Gebert zwischen den Pfosten und zeigte eine gute Partie. Dennoch gingen die Gastgeber in der siebten Minute in Führung. Doch nur drei Minuten später sorgte Andre Gerartz für den 1:1-Pausenstand. Das zweite Drittel verlief ganz nach dem Geschmack der Gäste. Die Timmendorfer agierten defensiv und nutzte ihre Konterchancen konsequent aus. So trafen Yannik Mund, erneut Gerartz und Rob Labute zum zwischenzeitlichen 4:1.

Im letzten Spielabschnitt hatten die Beach Boys zunächst mit einem Pfostentreffer Pech, doch dann wurden die Indians immer druckvoller. Drei Minuten vor der Schlusssirene gelang den Gastgebern der durchaus verdiente Ausgleichstreffer. Nachdem die Verlängerung torlos verlaufen war, musste die Entscheidung über den Zusatzpunkt im Penaltyschießen fallen. Die ersten fünf Schützen blieben erfolglos. Dann lief Patrick Saggau an und verwandelte sicher. „Ich habe lange gewartet, bis sich der Goalie nach links bewegt hat. Dann habe ich den Puck rechts oben reingemacht“, schilderte Saggau die entscheidende Aktion des Spiels in Hannover.

Sein Trainer Sven Gösch war mit der Gesamtleistung seines Teams zufrieden. „Wir waren im zweiten Drittel besser, doch später haben die Indians eine Schippe draufgelegt. Daher ist das Ergebnis in Ordnung. Das war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung“, meinte Sven Gösch nach der Partie zufrieden.

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