Eutin : Party, bei der Stimmen endlich ein Gesicht bekamen

Bis weit in den Morgen wurde bei der Retter-Party gefeiert. Foto: emm
Bis weit in den Morgen wurde bei der Retter-Party gefeiert. Foto: emm

Im Eutiner Brauhaus gab es die erste Party nur für Leute, die haupt- oder ehrenamtlich Menschen retten.

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15. November 2011, 11:06 Uhr

Eutin | "Die Party ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt habe", schwärmte der Polizeibeamte Wolfram Reuter von der ersten "Blaulicht-Party" im Eutiner Brauhaus für die Menschen, die sich tagtäglich beruflich und ehrenamtlich rund um die Uhr für die Bürger einsetzen. "Heute treffen sich endlich diejenigen, die immer wieder einmal im Einsatzgeschehen zu sehen sind. Und die unzähligen Stimmen, die man sonst nur vom Funk oder über Telefon kennt, bekommen nun ein Gesicht", sagte Reuter bei der Begrüßung der 170 Gäste von den verschiedensten Berufsgruppen und Institutionen, die aus dem gesamten Kreis Ostholstein angereist waren.

Auch über die "gute Mischung, vom Alter ebenso wie von den teilnehmenden Institutionen" war Reuter angetan. Er hatte die Idee des Helfer- und Retterfestes und zusammen mit Jan Schläfke von der Eutiner Feuerwehr, Wolfgang Steen (Rettungsleitstelle) und Jenny Janszen (Cliotrans Malente) das Treffen organisiert. Als Schirmherrn konnte das Quartett Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz gewinnen, der betonte: "Es kann keine bessere Veranstaltung geben, als dass sich die Helfer persönlich kennen lernen." Der Erlös des Eintrittsgeldes kommt dem Förderverein krebskranker Kinder und Jugendliche und dem Verein zur Förderung der Palliativmedizin zu Gute. Die Deutsche Polizei-Gewerkschaft legte noch 80 Euro dazu, und das Ostholsteiner DJ-Team sponserte die Musik. Schon jetzt steht für die Organisatoren fest: "Es wird auf jeden Fall eine Fortsetzung der Party geben."

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