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Parkplatz-Situation auf dem Bungsberg wird sich entspannen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 02.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Im Juni waren unerklärliche Wasserschäden in der Waldschänke auf dem Bungsberg und Probleme mit der wasserführenden Eiszeitrinne vor dem Bildungsspaß-Gebäude der Sparkassen-Stiftung Ostholstein Thema der Zweckverbandssitzung (wir berichteten). Nahtlos schloss Verbandsvorsteher Hans-Alfred Plötner in der jüngsten Sitzung daran an. Die gute Nachricht: Die Ursache für Feuchtigkeit im Keller des Restaurants sei ein klassischer Baumangel, Wasser sei zwischen Treppenabgang und Kellerwand eingedrungen. Die Haftungsfrage hingegen sei noch offen.

Der Wasserverlust der Eiszeitrinne sei schon im Sommer abgestellt worden. Neue Probleme bereite nun der Bodenfilter für die Abwässer der neuen Gebäude. In den Rohrleitungen hätten sich Algen abgesetzt, berichtete Jörg Schumacher der Verbandsversammlung. Der Geschäftsführer der Sparkassen-Stiftung war wenig begeistert. Zum einen könne man das System konstruktionsbedingt nicht mit Hochdruck spülen, andererseits habe man in der Planungsphase ausdrücklich eine Störungsanzeige gewünscht, mit deren Hilfe ein solcher Befall hätte vermieden werden können. Leider sei diese Anzeige so klein ausgefallen und schlecht platziert, dass niemand im Gebäude davon Notiz nehmen könne. Gleiches gelte für die Füllstandsanzeige der Zisterne für Löschwasser. „Man braucht eine Formel, um nach dem Ablesen die Wassermenge zu errechnen.“ Die Stiftung werde beide Anlagen nun mit Warnlichtern ausrüsten.


Bau von Parkplätzen ist genehmigt


Es gab auch positive Nachrichten. Der Kreis Ostholstein habe den Bau von 25 Pkw-Stellplätzen am Fuße des Berges zwischen den beiden Zuwegungen genehmigt, berichtete Plötner. Verbesserungswürdig sei die Beleuchtung des Parkplatzes auf dem Berg. Mit Rücksicht auf die Tiere im Wald seien Bodenstrahler eingebaut worden, die aber häufig von Laub oder parkenden Autos bedeckt würden, analysierte Schumacher ein Problem. Er plädierte für 80 Zentimeter hohe Leuchten, die nach unten strahlen. „Die sind architektonisch zwar kein Highlight, aber bevor sich jemand verletzt, sollten wir was machen.“

Um den Haushalt 2016 ausgeglichen zu präsentieren, haben die Gemeinde Schönwalde und der Kreis Ostholstein eine Verbandsumlage von 10  300 Euro zu entrichten. Erstmals enthält der Haushalt keine Investitionen mehr. Im Normalbetrieb belasteten in erster Line die Kosten für die Verwaltung den Haushalt. Mit den Jahresabschlüssen seit 2011 wird jedoch nicht vor Oktober 2016 zu rechnen sein, so die Prognose der Amtsverwaltung.

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