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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 20:28 Uhr

Pansdorfer suchen einen „Knipser“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Südost: TSV kassiert nach vielen vergebenen Torchancen gegen den SSV Güster eine 0:3(0:2)-Niederlage

shz.de von
erstellt am 08.Nov.2015 | 12:18 Uhr

Das Duell der Tabellennachbarn ging klar an die Gäste. 0:3(0:2) verlor der TSV Pansdorf in der Fußball-Verbandsliga Südost gegen den SSV Güster und musste den Sieger in der Tabelle an sich vorbei ziehen lassen. Allerdings stolperten die Pansdorfer mehr über sich selbst.

„Das war ein bitterer Nachmittag! Wir sind wieder einmal viel zu fahrlässig mit unseren zahlreichen Torchancen umgegangen. Das war wie verhext“, ärgerte sich Trainer Dennis Jaacks über die überflüssige Niederlage.

Die Partie verlief zunächst recht ausgeglichen. Während Fabian Morgenstern Pansdorfs Torhüter Kevin Ciesler mit einem Schuss prüfte, ließen auf der Gegenseite Piet Behrens und Felix Krüger gute Möglichkeiten ungenutzt. In der 29. Minute ging Güster nach Ballverlust und anschließender Konfusion der Pansdorfer Defensive mit einem satten Schuss von Jeremy Wengler nach Vorlage von Fredrik Brügmann in Führung. Die Pansdorfer Bemühungen zum Gleichstand waren vergeblich. Chancen von Kapitän Julian Gerlach (Kopfball) und erneut Felix Krüger führten nicht zum Erfolg. Kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer erhöhte Thorben Wurr (44.) per Abstauber auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber auf den Anschlusstreffer. Das Team agierte deutlich feldüberlegen und erspielte sich abermals gute Gelegenheiten, die letzte Entschlossenheit vor dem Tor und oftmals der finale Pass fehlten jedoch. Dennoch hätte Nils Gramckau völlig freistehend den Anschluss erzielen können.

Bei einem Kopfball von Gerlach an den Innenpfosten kam auch noch Pech hinzu. Das Tor fiel wiederum auf der anderen Seite. Nach einem Fehler von Gerlach gelang dem starken Wengler (61.) das 3:0. Pansdorf probierte weiterhin alles, doch der in der Anfangsphase des Spiels noch etwas unsicher wirkende SSV-Torwart Sven Scharnitzki wuchs nun über sich hinaus und ließ keinen Gegentreffer zu.

„Das war kein schlechtes Spiel von uns. Wir waren dominant, hatten deutlich mehr Spielanteile, wurden aber für unsere Fehler bestraft. Wir sind vor dem gegnerischen Tor einfach nicht konsequent genug. Uns fehlt ein klassischer Knipser“, fasste Jaacks zusammen.

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