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Pansdorfer Abwehrfehler führen zum Moislinger Erfolg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2014 | 18:08 Uhr

Der TSV Pansdorf kassierte beim Tabellennachbarn Spielvereinigung Rot-Weiß Moisling eine unnötige 2:3(2:2)-Niederlage und verlor damit den Blick zur Tabellenspitze der Verbandsliga Südost. Für das abwesende Trainergespann Dennis Jaacks (Urlaub) und Björn David (Arbeit) übernahm Carsten „Otto“ Henck das Kommando an der Seitenlinie. „Es war mehr drin, doch insgesamt sind wir spielerisch unter unseren Möglichkeiten geblieben. Auch die nötige Galligkeit fehlte, da hatte Moisling einen Tick mehr zu bieten“, erklärte der erfahrene Coach.

Die Partie begann mit einer kalten Dusche für Pansdorf. Bereits in der dritten Minute gingen die Gastgeber durch Christian Repky in Führung. Die Gäste antworteten mit dem Ausgleich durch Leon Dippert (10.), dessen Schuss von Mirco Barten abgefälscht wurde. Ein vernünftiger Spielaufbau war auf dem tiefen Platz am Brüder-Grimm-Ring kaum möglich, beide Mannschaften taten sich entsprechend schwer. Mitte der ersten Halbzeit schied zudem Pansdorfs Felix Krüger mit einer Zerrung aus, für ihn kam Niklas Simon. Kurz nach der Pause brachte der freistehende Dimitri Golowan (50.) auf Vorarbeit von Jonas Cekici die Gäste in Führung. Nun hatte Pansdorf die beste Phase und setzte die Lübecker unter Druck. Mit zunehmender Spielzeit konnte sich Moisling wieder befreien und offenbarte bei Pansdorf eklatante Schwächen in der Defensive. In der 73. Minute gelang Jan Philipp Melchereck der Gleichstand, kurze Zeit später drehte erneut Melchereck mit einem Foulelfmeter (80.) den Spieß um.

„Marco Freihube hat den Ball gespielt und erst danach fiel der Gegner“, bewertete Henck diese Szene als Geschenk für Moisling. Die Schlussphase wurde hektisch, doch ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Allerdings kassierte Freihube nach dem Schlusspfiff noch die Gelb-Rote Karte (Meckern), so dass die Pansdorfer Ausfallliste zum nächsten Spiel noch länger wird. „Unsere schwerwiegenden Fehler in der Defensive haben den Gegner stark gemacht“, fasste Henck sein Urteil am Ende zusammen.

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