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Fussball : Pansdorf verliert Verfolgerduell gegen den Oldenburger SV

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

2:4-Niederlage lässt den Rückstand auf Verbandsliga-Spitzenreiter Eutin 08 auf sechs Punkte anwachsen.

Der Start in die Frühjahrsserie ist missglückt. Trotz Pausenführung unterlag der TSV Pansdorf im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Südost dem Oldenburger SV mit 2:4(2:1). Pansdorf blieb trotz dieser Niederlage zwar auf dem zweiten Tabellenplatz, doch die Gäste verkürzten den Rückstand auf vier Punkte. „Es hat heute nicht gereicht, Oldenburg war griffiger im Zweikampfverhalten und auch cleverer“, erklärt Trainer Dennis Jaacks.

Das Spiel auf dem Kunstrasenplatz war von Anfang an umkämpft. Durch viele kleine Nickligkeiten wurden die spielerischen Elemente zurückgedrängt. „Das war fußballerisch keine Offenbarung, obwohl viel Feuer und Emotionen vorhanden waren“, meinte Jaacks. Trotzdem gelang dem Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit die Führung. Nach einer Ecke von Felix Greger traf Yannick Bremser (20.) vom kurzen Pfosten ins Netz. Der Jubel währte allerdings nicht lange, kurz darauf bekam Oldenburg einen Elfmeter vom etwas kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Marc Quednau (Ratekau) zugesprochen. „Sehr fragwürdig“, beurteilte Jaacks diese Situation. Der agile Jan Frederik Kaps traf zum Ausgleich. Bis auf einige Standardsituationen sahen die Zuschauer weiterhin kaum Chancen. Unmittelbar vor der Pause ging Pansdorf jedoch erneut in Führung, als Bremser (44.) vor Torwart-Oldie Rainer Kofski an den Ball kam und einschob.

Zu Beginn der zweiten Hälfte drehten die Gäste die Partie dank eines Doppelpacks ihres Winter-Neuzugangs Kaps. Zunächst köpfte er einen Freistoß von Björn Wölk zum 2:2 ins Tor (55.), wenig später drehte er den Spieß komplett um, als er den Ball über den herausstürmenden Keeper Lars Möller ins Netz lupfte (61.). Zuvor hatten die Pansdorfer den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommen und sich sogar gegenseitig angeschossen. Die Entscheidung fiel durch einen flach getretenen Freistoß von Wölk, der an Freund und Feind vorbei ins Tor zischte. „Das war ein kurioser Treffer“, befand Jaacks, der am Mittwoch bereits mit dem Auswärtsspiel beim Nachbarn TSV Travemünde die nächste Partie vor der Brust hat.

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