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Pansdorf gegen Absteiger TSV Schlutup keine Mühe

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit einem standesgemäßen 4:1 (2:0)-Erfolg setzte sich der TSV Pansdorf gegen den bereits feststehenden Absteiger TSV Schlutup durch und festigte damit den Tabellenplatz im oberen Drittel der Verbandsliga Süd-Ost. Allerdings zeigte sich Trainer Dennis Jaacks nicht ganz zufrieden. „Wir haben zu viele Torchancen vergeben und wir haben es nicht geschafft, zu Null zu spielen“, meinte der engagierte Coach.

Mit dem zuletzt zwei Jahre pausierenden Rene Gradert (zuvor SV Eichede) stand ein routinierter Neuzugang im Kader. Die Gastgeber bestimmten im ersten Durchgang eindeutig das Geschehen, Schlutup hatte dagegen kaum Offensivaktionen. Bereits in der fünften Minute klingelte es im Kasten der Schlutuper. Pansdorfs Torwart Patrick Raube hatte einen Ball abgefangen, schnell auf Angriff umgeschaltet, wo Piet Behrens Keeper Miguel Dwenger umkurvte und die Führung erzielte. Kurz darauf traf der Goalgetter erneut, als Kai Hahn nach einem gewonnenen Laufduell quer in die Mitte passte und Behrens (10.) goldrichtig stand. Weitere klare Chancen durch Behrens (2), Fynn Facklamm, Hahn, Leon Dippert und einem Lattentreffer per Kopf von Nils Gramckau blieben allerdings ungenutzt. „Das war fahrlässig und auch fehlende Entschlossenheit“, kritisierte Jaacks.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Gäste etwas präsenter und spielten nun auch etwas körperbetonter. Trotzdem hatten auch jetzt die Platzherren die besseren Möglichkeiten, Behrens und Hahn trafen jedoch nicht. In der 62. Minute wechselte Jaacks gleich dreifach. So kamen mit dem A-Jugendlichen Mustafa Salih, "Comebacker" Rene Gradert und Tim Bolbrinker drei frische Kräfte. Debütant Salih (74.) schaffte per Abstauber nach einem Schuss von Behrens einen perfekten Einstand. Doch in der Folge ließ die Konzentration der Pansdorfer nach. Schlutup wurde stärker und schaffte durch Daniel Heimann (82.) den Anschlusstreffer. Davon wieder wachgerüttelt stellte Innenverteidiger Gramckau (86.) per Konter nach einer Schlutuper Ecke, einer Kombination über Gradert und Behrens sowie einem abgewehrten Schuss von Niklas Simon den alten Toreabstand wieder her.

„Wir haben fast durchgehend eindeutig dominiert, doch das Gegentor war vermeidbar, da wir nach dem 3:0 nachgelassen haben und die Schlutuper gewähren ließen“, erklärt der Coach und stellte sogar die Mentalitätsfrage.

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erstellt am 24.Apr.2016 | 22:35 Uhr

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