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4. Eutiner Firmen- und Teamregatta : Packende Ruderrennen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Boote zeigten spannende Läufe mit zum Teil überraschendem Ausgang.

von
erstellt am 07.Sep.2014 | 13:35 Uhr

Die Zuschauer auf dem Gelände des Germania Rudervereins sahen es schon von Weitem. Mit hoher Schlagzahl pflügten die vier Finalisten der Männerkonkurrenz durch die Fissauer Bucht. „Die Boote liegen nahezu gleichauf“, kommentierte Nils Stahnke das Geschehen. Auf der Ziellinie waren die Abstände dann ganz knapp. Die „Eutiner Löwen“ der Bäckerei Klausberger rauschten als Erste ins Ziel, es folgten „Schneeweißchen & Rosenrot“, das Team „Mobilität“ und „Riemanns Seebären“.

Die „Knusperschnecken“ lobten ihren Ruderpaten: Christian Blank habe in der Vorbereitung gute Arbeit geleistet. Ihnen folgten auf den Plätzen die Weber-„Kogge“, die „Blue Ladies“ der Polizei und das Team „OH-Ja“ vom Jugendamt Ostholstein.

Einen Sieg mit hauchdünnem Vorsprung erskullten sich bei den Männern die Eutiner Löwen. „30 Meter vor dem Ziel war es noch ganz knapp“, sagte Tim Hohn. „Aber als wir über die Ziellinie gegangen sind, haben wir sofort gewusst, dass wir gewonnen haben“, berichtete Andre Utz vom Moment des Sieges. Das große Durchhaltevermögen der Klausberger-Bäcker liege zudem an der harten Arbeitswoche von sechs Tagen. Trotzdem seien immer alle Bäcker beim Training gewesen. Dabei hätten sie bei jedem Wetter auch gleich alle Boote durchprobiert – damit es zu keinen Überraschungen komme.

Im Vorlauf der Mix-Konkurrenz hatten sich die Voß-Schule und der Ostholsteiner Anzeiger einen Wettstreit um das kurioseste Rennen des Tages geliefert. Bei beiden gab es Probleme mit einem Rollsitz. Beide Mannschaften stiegen nach verpatztem Vorlauf kopfschüttelnd aus den Booten. Als Vorlaufsieger zog der ZVO mit den beiden Booten „Flush und weg“ und die „4 ever“ souverän ins Finale ein. Ganz anders liefen die Halbfinals, hier lief es bei der Voß-Schule und beim OHA rund. Der Endlauf wurde auf den letzten Metern entschieden, hier hatte das Zeitungsboot das bessere Ende für sich.

Bei der Siegerehrung gab es den längsten Applaus für Paten, die den Freizeitruderern geduldig und bei Wind und Wetter das Abc des Viererskullens vermittelt hatten. Schon bei der Pokalübergabe gaben die ersten Teams ihre Meldung für die Ruderregatta 2015 ab.

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