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Owerien kontert Ministerschelte wegen Tash-Kritik

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Volker Owerien, Vorsitzender des Tourismusverbands Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) hat die Kritik von Tourismusminister Reinhard Meyer zurückgewiesen, die landesweite Tourismus-Agentur Tash werde bei den Organisationen an Nord- und Ostsee nicht hunderprozentig akzeptiert, weil diese ihr Geschäft selbst machen wollten. „Ich kann nichts Verwerfliches daran finden, dass wir das bestmögliche Marketing machen wollen“, erklärte Owerien. „Wenn wir konstruktive Kritik äußern, hat das nichts mit mangelnder Akzeptanz zu tun.“

Als Beispiel nannte Owerien die Kritik an der vom Land ausgegebenen Ausrichtung ausschließlich auf drei Zielgruppen vor einigen Jahren. Nun wolle auch das Land die Vermarktung von Themen. „Das haben wir schon vor sieben Jahren gesagt.“

Owerien forderte eine klare Aufgabenteilung zwischen der örtlichen, der regionalen und der Landesebene. „Wir können uns Doppelstrukturen nicht mehr leisten.“ Dies gelte zum Beispiel für den Besuch von Messen im Ausland. Letztendlich sei man mit dieser Meinung aber gar nicht so weit weg vom Tourismusminister, betonte er.

Demnächst werde es in Kiel einen Strukturworkshop mit den lokalen Tourismusorganisationen geben. Da werde der OHT auch dabei sein, um seine Position einzubringen. Meyer hatte angekündigt, die Eckpunkte einer neuen Tourismus-Strategie zur Tourismus-Messe Anfang März in Berlin vorzulegen. Damit will er das Profil des Urlaubslands Schleswig-Holstein schärfen und neue Marketing-Strukturen festzurren.

Der OHT präsentierte gestern in Eutin seine Jahresbilanz und den Ausblick auf 2014. Seite 4

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